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Wie bekomme ich ein Rezept für die Physiotherapie?

Nur Ihr Hausarzt oder Facharzt kann Ihnen ein Rezept für Physiotherapie ausstellen, nachdem er aufgrund der Diagnose und die mit dieser einhergehenden Leitsymtomatik (Funktionsstörung / Schädigung) eine therapiebegründende Verordnung für sinnvoll erachtet hat

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Kann man auch auf privater Basis Physiotherapie bekommen?

Ja. Wenn eine Diagnose von ihrem behandelnden Arzt vorliegt, machen wir gerne mit ihnen einen Behandlungsvertrag, in dem Menge und Preis der Therapie aufgeführt sind. So unterliegen sie keinen Richtlinien des Heilmittelkataloges.

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Muss ich für Heilmittel zahlen?

Ja, seit dem 1. Januar 2004 gelten die folgenden vom Gesetzgeber festgelegten Zuzahlungen: Ihr Eigenanteil
beträgt 10 % der Kosten für die Physiotherapie sowie
10 Euro je Rezept. Jedoch greifen auch hier die Möglichkeiten der Zuzahlungsbefreiung. Die Zuzahlungen sind direkt in der Physiotherapie zu leisten, wir stellen Ihnen hierüber eine Quittung aus.

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Wann muss die Behandlung mit den Heilmitteln beginnen?

Wenn Ihr Arzt nichts anderes verordnet hat, müssen Sie die Behandlung bei der Physikalischen Therapie innerhalb von 10 Tagen nach Ausstellung des Rezeptes beginnen . Nehmen Sie die Behandlung erst später auf, verliert das Rezept seine Gültigkeit. Wenn Sie eine Verordnung für Heilmittel haben, setzen Sie sich deshalb bitte umgehend mit uns in Verbindung.

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Darf ich die Behandlung über einen längeren Zeitraum unterbrechen?

Wenn Sie die Behandlung über einen längeren Zeitraum unterbrechen, verliert das Rezept seine Gültigkeit. Auch hier gelten bestimmte Fristen, aber auch Ausnahmen. Bei der Physikalischen Therapie dürfen zwischen zwei Heilmittelbehandlungen in der Regel nicht mehr als 10 Tage liegen.

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Wie viele Heilmittel-Behandlungen können bei einer Erkrankung verordnet werden?

Je Rezept darf Ihnen Ihr Arzt bis zu 6 Einheiten in der Physikalischen Therapie und 10 Einheiten bei n eurologischen Erkrankungen sowie bei Kindern verordnen. Nach der Erstverordnung prüft Ihr Arzt den Erfolg der Behandlung und stellt Ihnen ggf. Folgeverordnungen aus. Die Anzahl der möglichen Folgeverordnungen ist abhängig von der für die Erkrankung allgemein festgelegte Höchstmenge an Heilmittel-Behandlungen (Gesamtverordnungsmenge).

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Können Heilmittel auch längerfristig verordnet werden?

Ja. Wenn es medizinisch notwendig ist, können in besonderen Fällen Heilmittel auch über die Gesamtverordnungsmenge hinaus verordnet werden. Sie müssen dann die Verordnung Ihrer Krankenkasse zur Genehmigung vorlegen, es sei denn die Krankenkasse hat hierauf verzichtet. Sobald die Verordnung
Ihrer KK vorliegt, dürfen Sie die Therapie in Anspruch nehmen. Auch bei langfristigen Verordnungen gelten die allgemeinen Zuzahlungen sowie die Möglichkeiten der Befreiung.
Sollte die KK die Therapie nicht genehmigen, endet die Kostenübernahme durch die KK mit der Mitteilung an Sie.

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Was ist zu tun, wenn man einen Behandlungstermin nicht einhalten kann?

Wir garantieren Ihnen in der Regel, dass Sie pünktlich zum genannten Termin behandelt werden und somit keine Wartezeit mitbringen müssen.
Fall Sie einen Behandlungstermin nicht (rechtzeitig) wahrnehmen können, informieren Sie uns spätestens 24 Stunden vorher und geben uns rechtzeitig Gelegenheit, den freigewordenen Termin anderweitig zu vergeben bzw. eine Terminverschiebung zu organisieren.

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Wann ist man von der Rezeptgebühr befreit?

Entweder bei einer chronischen Krankheit (die nach Heilmittelkatalog genau definiert ist), wird eine Befreiung
von der Krankenkasse vorgenommen. Diese Befreiung findet jedoch erst statt, wenn ihre Zuzahlungskosten 1% des monatlichen Einkommens ausmachen. Oder bei einer gewissen Einkommensgrenze. Ab 2% Zuzahlungskosten vom monatlichen Einkommen wird man dann auch befreit. Um die Befreiung zu erhalten müssen, Quittungen aufbewahrt werden. Sie dienen als Beleg der Zuzahlungskosten und müssen bei der Krankenkasse eingereicht werden, sobald man über den 1 bzw. 2 % liegt.

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Wie erfahre ich, ob ich zu dem Personenkreis gehöre, der von der Rezeptgebühr befreit werden kann?

Sie fragen am besten bei ihrer Krankenkasse nach. Manche Krankenkassen bieten an, dass ihre Versicherten den Prozentsatz am Anfang des Jahres zahlen, um dann sofort befreit zu werden. Damit spart man den Aufwand Belege zu sammeln und einzureichen. Sinnvoll ist dies bei den chronischen Patienten, die auf jeden Fall schnell über 1% kommen.