Gute Nachrichten im Digitalisierungsprozess des Heilmittelbereiches kommen von der AOK PLUS. Die AOK Plus hat ein Pilotprojekt zur elektronischen Übermittlung von Therapieberichten gestartet und dieses erfolgreich mit einigen Praxen getestet. Damit können Heilmittelpraxen vereinfacht und beschleunigt den Therapiebericht ihres Patienten dem verordneten Arzt zur Verfügung stellen. Bereitgestellt werden die Daten über das OHA-Portal, wo sich die Heilmittelerbringer registrieren müssen. Schon jetzt kann eine Abfrage des Befreiiungsstatus der AOK Plus Versicherten erfolgen. Laut Mitteilung der AOK ist eine Freischaltung der Heilmittelerbringer für die elektronische Übermittlung des Therapieberichtes ab Ende Mai vorgesehen.

Die AOK Plus wartet auch mit einer digitalen Plattform auf, wo AOK PLUS Versicherte ihre Präventionskurse online beim zertifizierten Kursanbieter buchen können und somit die Gutscheinanforderung und Abrechnung für die Teilnehmer und die Kursanbieter papierlos funktioniert. Die Plattform läuft unter dem Namen Yuble-Portal und Kursanbieter können sich kostenlos registrieren.

 

Quelle: * von der Landesuntersuchungsanstalt Sachsen, MS Sachsen-Anhalt

Datum Leipzig * Landkreis Leipzig * Nordsachsen* Landkreis Saalekreis

04.06.2020

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Für Deutschland hat der Bundesarbeitsminister am 16.04.2020 eine umfassende Information rund um den Arbeitsschutz während der Corona-Krise veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass bei Nichteinhaltung des Mindestabstandes von 1,5 m eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden soll. Und in Sachsen besteht ab dem 20.04.2020 auch eine Maskenpflicht beim Einkaufen und beim ÖPNV. Daher geben wir unseren Patienten die Empfehlung, auch während der physiotherapeutischen Behandlung eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Dabei geht es nicht um medizinische, sondern um einfache, auch selbst genähte Masken. Auch ein Tuch ist möglich, um einfach das Ausbreiten von Tröpfchen beim Sprechen oder plötzlichen Husten zu reduzieren. 

 

Bei selbstgenähten Masken, die wieder verwendet werden können, muss allerdings einiges beachtet werden. Die Außenseite einer gebrauchten Maske ist potentiell erregerhaltig. Somit besteht beim erneuten Aufsetzen die Gefahr einer Kontamination des Trägers. Die Maske sollte niemals beim erneuten Aufsetzen auf der Innenseite berührt werden. Die Maske muss durchgehend eng anliegend über Mund und Nase getragen werden und bei Durchfeuchtung gewechselt werden. Sie darf während des Tragens nicht zurechtgezupft werden und auch nicht um den Hals getragen werden.

 

Die Kassenverbände auf Bundesebene setzen die Prüfung der Unterbrechnungsfristen von Heilmittelverordnungen aus, wenn die letzte Behandlung vor der Unterbrechnung nach dem 17.Februar 2020 erfolgte. Für alle Verordnungen, die der Arzt nach dem 18. Februar 2020 ausgestellt hat, entfällt der Zeitraum für den Behandlungsbeginn von 14 Tagen. Diese beiden Regelungen gelten aktuell sowohl für ärztliche als auch zahnärztliche Heilmittelverordnungen und für Verordnungen der Berufsgenossenschaften, die bis zum 31. Mai 2020 ausgestellt werden. 

Ärztinnen und Ärzte sowie Zahnärztinnen und Zahnärzte können Folgeverordnungen auch nach telefonischer Anamnese ausstellen. Voraussetzung ist, dass bereits zuvor aufgrund derselben Erkrankung eine unmittelbare persönliche Untersuchung erfolgt ist. Die Verordnung kann dann postalisch an die Versicherte oder den Versicherten übermittelt werden.Krankenhausärztinnen und -ärzte können im Rahmen des sogenannten Entlassmanagements Heilmittel nicht nur für eine Dauer von bis zu 7 Tagen, sondern bis zu 14 Tagen nach Entlassung aus dem Krankenhaus verordnen. Dies gilt insbesondere auch dann, wenn das zusätzliche Aufsuchen einer Arztpraxis vermieden werden soll.

Seit dem 20.03.2020 können ärztliche Verordnungen über Krankengymnastik via Telemedizin (als Videobehandlung) in Anspruch genommen werden. Diese Regelung gilt bis einschließlich 30.05.2020, sie wurde am 02.04.2020 nochmals um einen Monat durch die Kassen verlängert.

Notwendig wäre für die Videobehandlung ein internetfähiges Endgerät. Wir arbeiten mit Physiapp, die für die Patienten von uns kostenlos zur Verfügung gestellt wird.  Es kann eine Echtzeitbehandlung durchgeführt werden, wo auch entsprechende Korrekturen während der Behandlung erfolgen können.

Dabei entwirft der Therapeut ein Übungsprogramm und sendet einen Zugangscode zu. Professionell erstellte Videos zeigen Ihnen, wie die Übung richtig ausgeführt wird. Über einen E-Mail oder SMS-Service werden Sie erinnert, wann Sie Ihre Übungen absolvieren müssen. Diese Übungen können auch auf Ihrem Gerät gespeichert werden. Die App verfolgt Ihre Fortschritte und Ihr Feedback, sodass der Therapeut auf der Grundlage klarer Ergebnisdaten besser unterstützen kann.

Diese Voraussetzungen müssen laut GKV erfüllt sein:

1. Die Videobehandlung muss in Räumen stattfinden, die Privatspäre bieten. Die Videotherapie darf also auch von zu Hause aus durchgeführt werden.

2. Die Therapeuten und die Patienten müssen über eine Technik verfügen, die eine angemessene gegenseitige Kommunikation ermöglicht. Wie diese genau auszusehen hat, ist nicht definiert. Die Videotherapie kann also über PC, Laptop, Tablet oder Smartphone mit Kanera sowie Audioein- und -ausgang durchgeführt werden.

3. Der Patient muss zur Videotherapie einwilligen. Wie die Einwilligung genau auszusehen hat, ist nicht weiter definiert. Und: Sie muss der Abrechnung nicht beigefügt, sondern nur auf Rückfrage vorgelegt werden.

 

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