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Als Anforderung sind eine abgeschlossene Berufsausbildung mit staatlicher Zulassung Voraussetzung. Gern können sich auch Berufsanfänger bewerben.

Bezüglich der Arbeitszeit steht ein Arbeitsplatz in Teilzeit zur Verfügung. Wir arbeiten im Schichtdienst. Es existiert ein Jahresarbeitszeitkonto, wodurch man genügend Flexibilität in der Arbeitszeitgestaltung erhält.

Das Aufgabenfeld umfasst die Durchführung von Behandlungen und Übungsanleitungen, die auf die Verbesserung der Beweglichkeit und Funktion von Patienten abzielen. Diese Behandlungen können manuell oder mit Hilfe von Geräten durchgeführt werden und können Schmerzlinderung, Muskelentspannung und Stressreduktion beinhalten.

Man sollte sorgfältig zuhören und die Bedürfnisse und Ziele der Patienten verstehen. Außerdem ist es wichtig, dass Sie ihre Beobachtungen und Behandlungsergebnisse sorgfältig dokumentieren und kommunizieren können.

Wir betreuen auch regelmäßig Praktikanten und begleiten sie fachlich.

Selbstverständlich ist bei uns ein Arbeiten mit digitalen Systemen. Wir wollen weitesgehend papierlos arbeiten. 

Wir nehmen am Pilotprojekt „Kopplung von Physiotherapie und eCovery Therapie-App“ teil.
Mit digitaler Begleitung kann man als AOK PLUS Versicherter in unserer Praxis die Therapieform Krankengymnastik in Anspruch nehmen. Dabei wird den AOK PLUS Versicherten die Möglichkeit einer kostenfreien Nutzung der App eCovery gegeben.
 
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Voraussetzung:
  • Mindestalter 18 Jahre
  • Knie-, Hüft- oder Rückenbeschwerden
  • Smartphone
  • Transfer auf den Fußboden möglich
  • AOK PLUS-Versicherter
Die Grundidee hinter der App entstand an der Uniklinik Leipzig. Gemeinsam mit der Universitätsmedizin Leipzig, Ärzten und Therapeuten wurde dann "eCovery" geboren. Die auf die Diagnose zugeschnittenen Video-Anleitungen und Übungen führen Patienten zuhause anschaulich durch das Training und dokumentieren auch Fortschritte sowie auftretende Schmerzen.
Das stellt ein besonderes Versorgungsangebot für Patienten dar.
Bis Mitte August haben wir Zeit, passende Patienten zu finden. Danach beginnt die Erprobungsphase. Die App ist ein zertifiziertes Medizinprodukt und wird vom Arzt zunächst auf unsere Empfehlung hin zusätzlich verordnet. Die AOK PLUS finanziert dann das Training zu Hause. Der Patient absolviert im häuslichen Bereich weitere 72 Übungseinheiten über einen Zeitraum von mindestens 12 Wochen und weiteren 12 Wochen zur Stabilisierung des Behandlungserfolges. Danach wird eine Feedbackabfrage vorgenommen.
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Die Wichtigkeit der Atmung in unserem Leben drückt sich von Geburt an klar aus. Sie steht für das Stoffwechselprinzip des Austauschs. Der Sauerstoff ist  für unser komplexes Stoffwechselgeschehen absolut notwendig.  Wir brauchen ihn für Wachstum und Vitalität. In der heutigen Zeit beeinflussen viele Störgrößen die Ordnung und damit den Weg des Stoffwechsels von der Lunge bis in die Zelle. Das hat gravierenden Folgen für unser Leben. Dabei kann eine fehlerhafte Atmung auch für eine ungenügende Sauerstoffversorgung unseres Körpers verantwortlich sein.

Unsere heutigen Lebensumstände führen häufig zu einer veränderten Atmung und verminderten Sauerstoffversorgung. Vorallem ist es die zu flache Atmung, die über zwei Wege eine optimale Sauerstoffversorgung behindert. Zum einen wird nicht genügend Sauerstoff in die Lunge aufgenommen und es verbleibt bei zu flacher Atmung zuviel Kohlendioxid in der Lunge. Es wird nicht genügend abgeatmet und dadurch kann nicht genügend Sauerstoff ins Blut übertragen werden. Als Schlussfolgerung kann man sagen: die Art der Atmung macht den Unterschied.

Es gibt verschiedene Atemtechniken, die verwendet werden können, um die Atmung zu verbessern und die Gesundheit und das Wohlbefinden zu fördern.

Die Bauchatmung kann man praktizieren, indem man in Rückenlage eine Hand sich auf den Bauch legt und damit nachspürt, dass sich der Bauch beim Einatmen hebt und beim Ausatmen senkt.

Die progressive Muskelentspannung hilft, Stress und Anspannung zu reduzieren, indem man bewusst die Muskeln im ganzen Körper entspannt. Dies kann durch tiefes, langsames Ein- und Ausatmen unterstützt werden.

Bei der Diaphragmatischen Atmung fördert man durch die Verwendung des Zwerchfells, anstatt die Brustmuskulatur zu verwenden. Diese Art der Atmung kann helfen, die Lungenkapazität zu erhöhen und das Atmen zu verbessern.

Die Atmung kann man ganz einfach selber aktivieren.  Am besten übt man morgens am offenen Fenster oder in freier Natur folgende Technik:  Beim Einatmen mit geschlossenem Mund linkes Nasenloch zuhalten und durch das rechte Nasenloch tief in den Bauchraum einatmen. Den Brustraum dabei weit öffnen. Beim Ausatmen das rechte Nasenloch zuhalten und durch das linke Nasenloch ausatmen. Dabei wirklich soviel ausatmen bis nichts mehr geht . Nach drei Durchgängen das Nasenloch tauschen.

Als Vorbereitung oder Nachbereitung für verschieden Behandlungsanwendungen ist der Einsatz von wärmenden und wohltuenden Rotlicht bestens geeignet. Eine Rotlichlampe sendet zwei verschiedene Arten von Licht aus -das sichtbare Rotlicht und die für das menschliche Auge unsichtbare Infrarotstrahlung, die auch Teil des natürlichen Tageslichts ist. Besonders die IR-A-Strahlung dringt bis zu 6 mm in die Haut und Unterhaut ein und fördert die Blutzirkulation und den Stoffwechsel. Das unsichtbare Licht, bestehend aus Photonen - spürt man als Wärme. Der Körper nimmt dabei die Energie der Strahlung auf, die Photonen gelangen in die Zellen und die Moleküle werden in Schwingung versetzt.

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Der wärmende Effekt auf die Haut führt zur Erweiterung der Blutgefäße. Damit kommt es zur besseren Versorgung des Gewebes mit Nährstoffen und Sauerstoff und das Immunsystem wird gestärkt. Die selbstheilenden Kräfte werden dadurch angeregt. Bei Verspannungen, Rücken- und Nackenbeschwerden, Gelenkerkrankungen und Rheuma lindert typischerweise die Wärmetherapie die Beschwerden und die Bewegungsfreiheit wird dementsprechend größer. Das ist der heilende Effekt der Infrarotstrahlung.

Gegen eine Verwendung sprechen unter anderen akute Entzündungsschübe zum Beispiel bei Fieber, einer rheumatoiden Arthritis, Schilddrüsenüberfunktionen, Herz-Kreislaufbeschwerden oder Erkrankungen der Nebennierenrinde.

In Deutschland leiden schätzungsweise 5 Millionen Menschen ständig unter Schmerzen. Laut WHO führte 2013 der Rückenschmerz weltweit die Liste von 291 Krankheiten hinsichtlich der Krankheitslast an. Insgesamt leiden mehr Frauen als Männer unter chronischen Schmerzen. In unserer Praxis spielt die Schmerzbehandlung eine zentrale Rolle in der täglichen Arbeit dar. 

Oft werden wir mit der Aussage durch Patienten konfrontiert, dass sie keine Medikamente einnehmen wollen und gleichzeitig große Erwartungshaltungen an eine physiotherapeutische Behandlung bezüglich der Schmerzreduktion haben.

Klar ist, um positive Behandlungsergebnisse zu erzielen, ist eine Einnahme von Schmerzmedikamenten nicht zu umgehen. 

Medikamente Physio Beger

Dabei kann man sich an einer numerischen Schmerzskala orientieren, mit der man den subjektiv empfundenen Schmerz einordnen kann. Auf einer Skala von 0-10 steht die 0 für "kein Schmerz" und die 10 für "stärkste vorstellbare Schmerzen". Ab Stufe 3 auf der Skala sollte laut WHO-Stufenschema bei Schmerz neben nichtmedikamentösen Basismaßnahmen auch immer eine medikamentöse Co-Behandlung angewendet werden.

Ziel einer Schmerzbehandlung ist es, Schmerzfreiheit des Patienten herzustellen, um dadurch eine Chronifizierung des Schmerzes zu verhindern.

Es gibt 4 Stufen der Schmerztherapie. Der Übergang von einer Stufe auf die nächsthöhere Stufe muss erfolgen, wenn der Patient auf der Schmerzskala einen Wert von über 3 angibt.

WHO Physio Beger

Schmerzmedikamente können peripher am Ort des Geschehens wirken oder zentral die Bewusstwerdung des Schmerzes im Gehirn oder im Rückenmark dämpfen.

NSAR Medikamente

  • Aspirin
  • Paracetamol
  • Ibuprofen
  • Voltaren
  • Naproxen
  • Arcoxia
  • Celebrex

Nicht-Opioidanalgetika 

  • Lyrica
  • Gabapentin
  • Novalgin
  • Prednisolon (Cortison)
  • Amitriptylin

Schwache Opioide

  • Tramadol
  • Codein
  • Tilidin

Starke Opioide

  • Dipidolor
  • Fentanyl
  • Morphin

Erst durch Schmerzreduktion wird eine effektive Physiotherapie ermöglicht.

 

 

 

 

 

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