Tipps zur eigenen Sicherheit:

  • Vor jeder Saison Kanten und Bindung überprüfen lassen
  • Ausreichend körperliche Fitness
  • Skihelm tragen
  • Während des Skitages auf Alkohol verzichten
  • Regelmäßig Pausen machen und große körperliche Ermüdung vermeiden
  • Immer unterhalb von stehenden Personen abschwingen
  • Beherrschung der eigenen Geschwindigkeit und Fahrweise
  • Überholen nur mit genügend Abstand
  • Anhalten nur am Pistenrand oder an übersichtlichen Stellen
  • Jeder Skifahrer, ob Zeuge oder Beteiligter, muss im Falle eines Unfalls seine Personalien angeben

Stichwort Skigymnastik

Der DSV hat sechs Übungen zusammengestellt, die auch Untrainierte in kurzer Zeit einigermaßen fit für die Piste machen:

  1. Kraft Oberschenkel - mit geradem Rücken und im 90-Grad-Winkel gebeugten Beinen an eine Wand setzen
  2. Schnellkraft - aus der tiefen Hocke Strecksprünge machen
  3. Rumpfstabilisierung vorn Liegestütze - auf den Händen oder auf den Ellenbogen
  4. Rumpfstabilisierung seitlich - Seitstütze
  5. Kraft Gesäß und Rückseite Oberschenkel - flach auf den Boden legen, die Füße aufstellen, das Gesäß anheben und wieder senken.
  6. Ausdauer - Seilspringen


Wer völlig untrainiert ist, führt jede Übung 45 Sekunden am Stück aus. Wer regelmäßig Sport macht, kann auf 60 Sekunden erhöhen.

Die Möglichkeiten der Physiotherapie bei Tinnitus Viele kennen es: das plötzliches Auftreten von Ohrgeräuschen wie Piepsen, Summen, Pfeifen - obwohl es im Raum ganz still ist. Die Ursachen sind nicht eindeutig geklärt, aber häufig stehen Funktionsstörungen der Halswirbelsäule, des Kiefergelenks und des Ohrs mit Tinnitus im Zusammenhang. Verspannungen von muskuläre Strukturen im Hals, Nacken und Kieferbereich beeinflussen die Durchblutung und somit den Stoffwechsel von dem umliegenden Gewebe. Das kann man in etwa mit zu fester Erde in einem frisch angelegtem Gemüsebeet vergleichen, durch die das Wasser nicht überall an die Wurzeln gelangen kann und somit die Nährstoffe unzureichend verteilt werden. Diese Funktionseinschränkungen und der begleitende Tinnitus sind durch Maßnahmen der Physiotherapie gut zu beeinflussen. Dabei gilt, je eher mit der Behandlung begonnen wird, desto größer ist die Chance einer positiven Beeinflussung. Vielfältige Maßnahmen können dabei zum Einsatz kommen. An erster Stelle stehen eine funktionelle Untersuchung der Wirbelsäule, des Kiefergelenkes und der umgebenden Muskulatur. Das ist eindeutig die Domäne der Manuellen Therapie. Das Aufheben von Gelenkfunktionsstörungen an der Wirbelsäule, besonders im Kopfgelenksbereich und die einhergehende Muskelentspannung verringern die Störfaktoren und tragen somit zu einer besseren Durchblutung bei. Wärmeanwendungen sind eine weitere empfehlenswerte Maßnahme.   Bei Beteiligung des Kiefergelenkes ist eine gleichzeitge Konsultation des Zahnarztes sehr sinnvoll. Häufiges Kaugummi kauen, Fehlstellungen der Zähne, Stress und nächtliches Knirschen und Pressen mit der Zunge sind mögliche Faktoren, die einen Tinnitus begünstigen. Das bewusste Wahrnehmen und Beeinflussen dieser Bewegungsautomatismen sollte am Anfang jeder Behandlung stehen. Die Mobilisation des Kiefergelenkes und die Entspannung der Mund- und Kiefermuskulatur sind ein weiterer Baustein der Behandlung. Nach dem Rückgang der Beschwerden ist eine krankengymnastische Behandlung zur muskuläre Stabilisierung sehr hilfreich.   Das Anwenden allgemeiner Entspannungstechniken wie Autogenes Training oder Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson kann die Symptomatik zusätzlich positiv beeinflussen. Denn diese Verfahren bauen Stress ab und sorgen für Entspannung. Lernen kann man speziell diese Techniken in den jeweiligen Gesundheitskursen, die sogar von den gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst werden.   Und wenn alle Maßnahmen keine Besserung bringen, empfehlen wir zusätzlich zur Physiotherapie naturheilkundliche Verfahren wie Osteopathie, Craniosacrale Therapie, Neuraltherapie oder bei deutlichen Stauungszeichen auch mal die Blutegeltherapie.

Seit 2018 kann man auf unserer Homepage der Physiotherapie die neuen Zeiten der Präventionskurs unter der Rubrik Kurse in Erfahrung bringen. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, bequem von zu Hause aus oder von unterwegs eine Kursbuchung über das Anmeldeformular vorzunehmen. Natürlich erhalten Sie auch weiterhin in unserer Praxis Informationen zu den jeweiligen Angeboten. Unsere Koordinatorin für Prävention, Frau Mandy Werkstätter, steht Ihnen dabei gern mit Rat und Tat zur Seite. Alle Präventionskurse werden von den gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst. In der Regel bekommt man zweimal jährlich 80% der Kurskosten erstattet. Ärzte können seit Anfang 2017 auch ihren Patienten die Teilnahme an einen Präventionskurs empfehlen. Dafür gibt es ein spezielles Formular, das Muster 36. Viele Krankenkassen erstatten dann die Kurskosten zu 100%.

Nackenschmerzen, Kopfschmerzen, Sehstörungen und Schwindel werden oft durch Blockierungen der oberen Kopfgelenke verursacht. Die Kopfgelenke selber stehen funktionell mit den Augenmuskeln in Verbindung, weil diese für Körperstellreaktionen und die Balance wichtig sind. Zum Training dieser funktionellen Einheit nutzen wir spezielle Übungen, um das Zusammenspiel der oberen Kopfgelenke und der Augenmuskulatur zu fördern.

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Eine spezielle Konstruktion bestehend aus einer Laserlampe und einem Fadenkreuz wird von uns für das Training genutzt. Dabei müssen geradlinige Bewegungen unter optischer Kontrolle durchgefürft werden.

Bekannt aus der TCM ist die Gua Sha Massagetechnik. Dabei handelt es sich um eine wirkungsvolle Schabemassage. Diese wird besonders bei hartnäckigen Muskelverspannungen und Nackenschmerzen eingesetzt.

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Vor Behandlungsbeginn wird die Haut großflächig mit einem Öl eingerieben. Die zu behandelnde Körperregion wird mit dem Schaber bearbeitet. Dabei kommt es zur Öffnung der oberflächlichen Blutgefäße. Als sichtbares Zeichen für eine verbesserte Durchblutung kann man eine deutliche Hautrötung sehen.

Ziel der Behandlung ist es, stagnierende Stoffwechsebereiche wieder in Bewegung zu bringen. Überschüssige Stoffwechselprodukte werden schneller abtransportiert und die Versorgung der Zelle wird damit optimiert.

 

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