Bleiben Behandlungsversuche im physiotherapeutischem Bereich erfolglos, bestehen bei uns weitere Möglichkeiten der konservativen Behandlung zur Verfügung. Viele andere wirksame Therapieverfahren werden allerdings nicht durch die GKV getragen. 

Je nach Leidensdruck des Patienten ist es eine Überlegung wert, sich über alternative Behandlungsmöglichkeiten beraten zu lassen. In unserer Praxis kann man sich durch die Kompetenzerweiterung zum Heilpraktiker naturheilkundlich beraten und behandeln lassen.

Der Schwerpunkt für die naturheilkundliche Behandlung besteht bei uns aus drei Säulen

  • Osteopathie/Chiropraktik (komplexes manuelles Behandlungs- und Untersuchungsverfahren)

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  • Ausleitende Verfahren (Schröpfen, Baunscheidtieren, Phytotherapie, Blutegeltherapie)

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  • Neuraltherapie (Störfeld- und Segmenttherapie)

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Gesundheitserziehung in der Grundschule geht alle an - und wer, wenn nicht Physiotherapeuten, sind dafür am Besten geeignet, wenn es ums Thema Richtig Sitzen geht.

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Mit Begeisterung hörten die Kinder zu, als wir was zum Thema "Richtig Sitzen" erzählten. Zunächst die kindgerechte Wissensvermittlung zum Aufbau der Wirbelsäule und den Bandscheiben und das ganze auch spielerisch geübt, ganz schnell war dabei eine Schulstunde um. Damit die Informationen nicht verloren gehen, haben wir noch einen Flyer zum Mitnehmen entwickelt.

 

Die Fragen der Kinder waren wirklich vielfältig. Wir kommen gern wieder bei so interessierten Kindern.

 

Training mit dem 4D pro - Vier Dimensionen fordern jetzt alle Muskeln. Die Bänder des Trainingsgerätes sind elastisch, sie arbeiten wie Bungeeseile. Dadurch wird der ganze Körper dynamisch gefordert. Die Muskulatur muss nicht nur agieren, wie bei normalen Übungen, sondern auch reagieren. Beim Einsatz des 4D Pro Trainers entstehen Wellenbewegungen, die einem Berg und Tal gleichen. Durch die Landephase beim abwärts Bewegen muss der Körper wieder abgebremst und kontrolliert werden. Dabei muss die Muskulatur sehr schnell reagieren und arbeitet intensiver als bei starren Schlingen. Ein gewisses Maß an Körpergefühl ist für den Einsatz des 4D Pro allerdings vorteilhaft.

 

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Die meisten Beschwerden, die wir in unserer Praxis für Physiotherapie zu sehen bekommen, werden durch Rumpfinstabilitäten ausgelöst. Für eine ausreichende Vorbeugung zum Vermeiden von Rücken-und Schulterschmerzen ist ein intensives Rumpftraining sehr hilfreich. Als Zentrum aller Bewegungen spielt die Stabilität des Rumpfes eine enorme Rolle. Das Schultergelenk ist ein muskelgeführtes Gelenk.  Über das Schulterblatt  wird es zusätzlich muskulär am Rumpf fixiert. Bei den Armbewegungen dient der Rumpf als Widerlager und fängt die auftretenden Kräfte ab. Bei zu schwacher Rumpfmuskulatur werden das Schultergelenk und die Wirbelsäule mit ihren Bandscheiben durch ungenügende Stabilisierung geschädigt.

Mit einfachen Übungen aus unserer Praxis kann bei wöchentlichem Training eine deutliche Zunahme der Kraft-Ausdauer-Leistungsfähigkeit erreicht werden. Dabei werden alle Teilbereiche der Rumpfmuskulatur gekräftigt.

Vorderseite

 

Rückseite

Seitlich

Idealerweise werden die Übungen in 3 Serien a 10 Wiederholungen mit 7 sec Haltearbeit und 7 sec Pause durchgeführt.

 

In einer niederländischen Studie verglichen Forscher anhand von Daten der Osteoarthritis Initiative 4674 Teilnehmer zwischen 45 und 79 Jahren, die an einem Kniegelenkverschleiss litten oder ein hohes Risiko dafür hatten. Über neun Jahre lang wurden insgesamt 3337 Studienteilnehmer beobachtet und davon 700 Probanden davon ausgewählt. Physiopraxis berichtete in der Juniausgabe 2017.

335 unterzogen sich in dieser Zeit einer Meniskusentfernung, wovon 63 am gleichen Knie später einen künstlichen Gelenkersatz erhielten.

335 ließen sich nicht am Meniskus operieren. Davon bekamen 38 im späteren Verlauf einen Gelenkersatz.

Die Forscher kommen daher zu dem Ergebnis, dass Patienten mit einer Abnutzung im Kniegelenk oder einem hohen Risiko dafür nach einer Meniskusentfernung eher einen künstlichen Gelenkersatz erhalten als diejenigen ohne Meniskusentfernung. Laut der Autoren sollten Ärzte diese Erkenntnis bei der Entscheidung zwischen operativer oder konservativer Therapie des Meniskusschadens berücksichtigen.

Aus unserer Erfahrung heraus lohnt sich vor einem operativen Eingriff immer erst ein konservativer Behandlungsversuch. Dabei wird durch die Budgetbeschränkung der Ärzte oft zu zeitig die physiotherapeutische Behandlung abgeschlossen. Eine Möglichkeit der Weiterbehandlung kann auf privater Basis erfolgen. Wir beraten Sie gern über weitere Behandlungsmöglichkeiten.

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