Sollten Sie Kontakt mit einem Corona-Infizierten gehabt haben, Zeichen einer Infektion mit Fieber und Erkältungssymptomen haben oder sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sagen Sie bitte rechtzeitig (24 h vor Behandlungsbeginn) die Behandlung ab und bleiben zu Hause.

Unsere Praxisabläufe haben wir den erhöhten Hygieneanforderungen angepasst. Händedesinfektionsmittel sind für die Patienten überall verfügbar und Flächendesinfektionsmittel werden entsprechend dem Hygieneplan verwendet. Es erfolgt eine konsequente Umsetzung der Basishygiene. Prinzipiell arbeiten alle Therapeuten seit dem 23.03.2020 mit Mundschutz. Im Hausbesuch tragen die Therapeuten bei Risikopatienten zusätzlich einen Kittel und die Patienten werden mit Mundschutz versorgt. In beiden Wartebereichen haben wir die Anzahl der Stühle reduziert und es wird durch Veränderungen der Bestellzeiten und der Anpassung unserer Arbeitszeiten  eine Verminderung der Kontakte der Patienten untereinander angestrebt. 

Erkältete Patienten werden nicht behandelt und durch Hinweisschilder gebeten, unsere Praxisräume nicht zu betreten.

Bitte bringen Sie ein ausreichend großes Handtuch mit und bei Bedarf Ihre eigene Decke. Kommen Sie zeitnah zum vereinbarten Termin, Sie können auch gern vor der Praxis warten, bis wir Sie persönlich abholen und in einen desinfizierten Bereich führen. 

 

D. Kenzo Kase (Chiropraktiker) entwickelte 1970 mit dem Antrieb, seinen Patienten seine Hände mit nach Hause zu geben, das elsastische und wasserabweisende Kinesiotape. Als ergänzende Maßnahme zur Behandlung ist es dadurch möglich geworden, dem Patienten auch außerhalb der Therapie einen dauerhaften unterschwelligen Behandlungsreiz mitzugeben. 

Aus einer ursprünglichen Klebetechnik direkt am Gelenk entwickelten sich über die Jahre vier wesentliche Anlagetechniken, die über ihre verschiedenen Wirkungsweisen Einfluss auf das Gewebe und die Heilung nehmen. Das Tape bietet zum einen die Möglichkeit den Spannungszustand der Muskulatur sowohl bei Verspannungen als auch bei Inaktivität zu regulieren und die Gelenkfunktion dadurch zu verbessern, aber auch Entzündungen und Schmerzen werden direkt positiv beeinflusst. 

Anwendung findet das ganze nicht nur im Sport, sondern auch bei Patienten nach Traumen, Operationen oder akuten Schmerzzuständen.

Häufig können keine Ursachen bei Rückenschmerzen durch Bildgebung wie Röntgen, MRT oder CT gefunden werden. Bei unspezifischen Schmerzen wird sympomatisch behandelt. Dabei steht die Schmerzlinderung, die Verbesserung der Beweglichkeit und die Kräftigung der Muskulatur im Vordergrund der Behandlung. Nicht selten werden strukturelle Schäden an der Wirbelsäule eher zufällig festgestellt.  Diese Patienten haben keine Beschwerden. Strukturelle Auslöser bei chronischen Rückenschmerzen können auch folgende Veränderungen in der Wirbelsäule sein:

Bandscheibenschäden, in der Abbildung drückt die Bandscheibe gegen einen Nerv. Der Schaden kann sich als Vorwölbung, als Vorfall oder als Sequesterbildung darstellen. Bei Letzteren ist die Dauer der Genesung eher langwierig. Wenn das austretende Bandscheibengewebe keine nervalen Bereiche tangiert, kann der Patient auch völlig schmerzfrei sein. Je nach Lokalisation treten dann Schmerzen, Mißempfindungen, Taubheit oder Lähmungen auf. 

 Lumboischialgie

Lokale Reizungen kann man sich als kleinste Verletzungen im umliegenden Gewebe des Wirbelsäulensegmentes vorstellen, die plötzlich durch ungünstige Bewegungen entstehen. Meist handelt es sich um Verhebetraumen, wo aus gebeugter Stellung der Wirbelsäule mit kombinierter Drehbewegung Lasten bewegt werden.

Lokaler Schmerz

Spondylarthrose beschreibt eine sich schon längere Zeit entwickelte Veränderung in der Wirbelsäule. Vorausgegangen ist dabei ein Höhenverlust der Bandscheibe mit nachfolgenden Instabilitäten zwischen zwei Wirbeln und deren Facettengelenken. Der Körper gleicht das mit einem vermehrten Knochenanbau aus, um den Teilabschnitt der Wirbelsäule wieder zu stabilisieren. 

Diese Veränderungen im vorderen Bereich der Wirbelsäule, auch Randzacken genannt, kann man sehr deutlich im Röntgenbild sehen.

Spondylarthrose

Bei der Spinalkanalstenose befinden sich die Randzacken am hinteren Teil des Wirbelkörpers und reichen in den Rückenmarkskanal. Diese entstehende Einengung führt zur Reizung der Strukturen, die im Rückenmarkskanal verlaufen. Typisch sind Beschwerden, die beide Beine betreffen und schwer physiotherapeutisch zu beeinflussen sind.

Spinalkanalstenose

Das Wirbelgleiten, Spondylolisthesis auch genannt, stellt eine Instabilität der Wirbelabschnitte dar. Dabei sind die Wirbelkörper gegeneinander verschoben. Je nach Ausbreitung wird diese Veränderung in Grade eingeteilt. Grad 1- 5 nach Meyerding bezeichnen die Abweichung des Wirbelkörpers zum dem darunter liegenden Wirbelkörper.

Wirbelgleiten

Frakturen durch Verletzung oder Osteoporose verändern die Statik und können zu Instabilitäten und Reizungen des Rückenmarkes oder der Spinalnerven führen. Die Osteoporose (Knochenschwund) tritt besonders im höheren Alter und bei Frauen nach den Wechseljahren auf. Diese Patienten haben ein sehr hohes Frakturrisiko. 

Frakturen

Ein Knochentumor oder Metastasen bringt durch den Wachstum eine Raumforderung mit sich, die dann durch mechanischen Druck umliegendes Gewebe beeinflussen und zerstören kann.

Tumor

Psychische Ursachen - wie Stress, Probleme im Alltag, berufliche und familiäre Belastungen schlagen sich auch auf den Rücken nieder. Je nach Typ reagiert man dann mit Nacken- und Rückenschmerzen. Grund dafür sind Verspannungen der Muskulatur durch vegetative Reaktionen.

 

Bildmaterial von Pelaxia - bei starken chronischen Schmerzen

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