Phytotherapie (Pflanzenheilkunde)

Phytotherapie in Leipzig: individuelle Beratung zu Heilpflanzen, Teerezepturen und pflanzlichen Präparaten. Persönlich abgestimmt in der Praxis Beger.

Phytotherapie in Leipzig – individuelle Behandlung mit Heilpflanzen

Phytotherapie, auch Pflanzenheilkunde genannt, nutzt pflanzliche Arzneimittel und Zubereitungen wie Tees, Extrakte, Tinkturen oder Salben. Welche Anwendung infrage kommt, hängt von der jeweiligen Pflanze, der Zubereitungsform und Dosierung sowie von Ihren Beschwerden, Vorerkrankungen und möglichen Wechselwirkungen mit Medikamenten ab.

In unserer Praxis in Leipzig-Böhlitz-Ehrenberg erhalten Sie eine individuell abgestimmte phytotherapeutische Beratung. Diese wird von Ines Beger, Heilpraktikerin, Osteopathin und Physiotherapeutin, angeboten.

Phytotherapie kann eine ärztliche oder physiotherapeutische Behandlung ergänzen, ersetzt aber keine notwendige medizinische Diagnostik oder Therapie. Bei akuten, unklaren oder schweren Beschwerden empfehlen wir zunächst eine ärztliche Abklärung.

Termin zur phytotherapeutischen Beratung in Leipzig anfragen

Was ist Phytotherapie?

Der Begriff Phytotherapie stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Behandlung mit Pflanzen“. Verwendet werden Heilpflanzen und deren wirksame Bestandteile beispielsweise in Form von:

  • Tees
  • Tinkturen
  • Trockenextrakten
  • Kapseln
  • Salben
  • Cremes
  • Ölen

Viele Heilpflanzen enthalten natürliche Wirkstoffe wie ätherische Öle, Bitterstoffe, Flavonoide oder Gerbstoffe, die – abhängig von der jeweiligen Pflanze – unterschiedliche Wirkungen entfalten können.

Wann kann Phytotherapie sinnvoll sein?

Je nach Beschwerdebild kann die Pflanzenheilkunde unter anderem unterstützend eingesetzt werden bei:

Magen und Darm

  • Verdauungsbeschwerden
  • Blähungen und Völlegefühl
  • funktionelle Magen-Darm-Beschwerden

Unruhe und Schlaf

  • nervöse Unruhe
  • Ein- und Durchschlafstörungen
  • stressbedingte Beschwerden

Atemwege und Harnwege

  • Erkältungsbeschwerden
  • wiederkehrende Harnwegsbeschwerden

Weitere Beschwerden

  • leichte Muskel- und Gelenkbeschwerden
  • Migräne

Ob eine phytotherapeutische Unterstützung sinnvoll ist, richtet sich immer nach Ihrer individuellen Situation sowie möglichen Vorerkrankungen und Medikamenten.

Phytotherapie als ergänzende Behandlung

Je nach Beschwerdebild kann Phytotherapie eigenständig beraten oder ergänzend zu anderen Behandlungen eingesetzt werden. In unserer Praxis kann sie – abhängig vom individuellen Befund – beispielsweise mit Osteopathie oder anderen physiotherapeutischen und naturheilkundlichen Behandlungsansätzen kombiniert werden.

Phytotherapie bei Verdauungsbeschwerden

Ein Schwerpunkt unserer phytotherapeutischen Beratung sind funktionelle Verdauungsbeschwerden. Je nach individueller Situation können dabei geeignete pflanzliche Arzneimittel oder Zubereitungen in Betracht kommen.

Bestehen länger anhaltende oder unklare Beschwerden, ist zunächst eine medizinische Abklärung wichtig. Bei entsprechender Fragestellung können außerdem weiterführende Untersuchungen im Bereich der Darmgesundheit und Mikrobiomdiagnostik besprochen werden.

Wissenschaft und Tradition

Die Pflanzenheilkunde verbindet jahrhundertealte Erfahrungen mit moderner Forschung. Für zahlreiche Heilpflanzen liegen heute wissenschaftliche Untersuchungen sowie Monographien der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) oder anderer Fachgremien vor. Andere Pflanzen werden aufgrund ihrer langjährigen traditionellen Anwendung eingesetzt. Deshalb unterscheiden wir auf unserer Website bewusst zwischen wissenschaftlich bewerteten und traditionell verwendeten Heilpflanzen. Liegt keine HMPC-Monografie vor, wurde die betreffende Pflanze beziehungsweise Zubereitung auf europäischer Ebene nicht entsprechend bewertet. Daraus lässt sich allein weder eine Wirksamkeit noch eine Unwirksamkeit ableiten.

Individuelle Beratung statt Standardempfehlungen

Nicht jede Heilpflanze ist für jede Person geeignet. Alter, Vorerkrankungen, Schwangerschaft oder die Einnahme anderer Medikamente können Einfluss auf die Auswahl pflanzlicher Arzneimittel haben.

Deshalb erhalten Sie bei uns keine allgemeinen Empfehlungen, sondern eine individuelle Beratung auf Grundlage Ihrer Beschwerden und Ihrer persönlichen Situation.

So läuft die phytotherapeutische Beratung ab

Zu Beginn besprechen wir Ihre aktuellen Beschwerden, deren Verlauf, bekannte Erkrankungen und bisherige Behandlungen. Wichtig sind außerdem Ihre Medikamente, Nahrungsergänzungsmittel, Allergien sowie mögliche Unverträglichkeiten.

Anschließend prüfen wir, ob und in welcher Form eine phytotherapeutische Begleitung infrage kommt. Je nach persönlicher Situation können beispielsweise einzelne pflanzliche Arzneimittel, Teerezepturen oder äußerlich anzuwendende Zubereitungen besprochen werden.

Dabei berücksichtigen wir insbesondere:

  • Ihre Beschwerden und Behandlungsziele,
  • Vorerkrankungen und Allergien,
  • bestehende Medikamente und mögliche Wechselwirkungen,
  • Schwangerschaft und Stillzeit,
  • geeignete Zubereitungsformen und Dosierungen,
  • mögliche Gegenanzeigen und Nebenwirkungen.

Bei Beschwerden, die zunächst ärztlich untersucht werden müssen, empfehlen wir eine entsprechende medizinische Abklärung.

Fachliche Qualifikation für Ihre phytotherapeutische Beratung

Die phytotherapeutische Beratung wird in unserer Praxis von Ines Beger und Falk Scheibner angeboten. Beide sind staatlich zugelassene Heilpraktiker und verfügen über eine Ausbildung in Pflanzenheilkunde beziehungsweise Phytotherapie. Darüber hinaus sind beide Physiotherapeuten und Osteopathen für Kinder und Erwachsene.

Ines Beger

Physiotherapeutin · Osteopathin · Heilpraktikerin

  • Ausbildung in Pflanzenheilkunde/Phytotherapie
  • individuell abgestimmte Teerezepturen
  • Erfahrung mit funktionellen Verdauungsbeschwerden
  • Berücksichtigung von Wechselwirkungen und bestehenden Behandlungen

Alle Qualifikationen von Ines Beger

Falk Scheibner

Physiotherapeut · Osteopath · Heilpraktiker

  • Ausbildung in Phytotherapie/Pflanzenheilkunde
  • phytotherapeutische Beratung bei ausgewählten Beschwerden
  • Berücksichtigung bestehender Medikamente und möglicher Wechselwirkungen

Alle Qualifikationen von Falk Scheibner

Warum diese zusätzlichen Qualifikationen sinnvoll sind

Die phytotherapeutische Beratung betrachten wir nicht isoliert. Kenntnisse aus Physiotherapie, Osteopathie und weiteren therapeutischen Bereichen können dabei helfen, bestehende Beschwerden und bereits laufende Behandlungen in die Beratung einzubeziehen.

Entscheidend für die Auswahl pflanzlicher Arzneimittel sind jedoch die individuelle Situation, mögliche Gegenanzeigen und Wechselwirkungen mit Medikamenten.

Heilpflanzen entdecken

In unserem Heilpflanzenlexikon stellen wir ausgewählte Arznei- und Heilpflanzen ausführlich vor. Sie erfahren mehr über Inhaltsstoffe, traditionelle Anwendungen, wissenschaftliche Bewertungen, geeignete Zubereitungen sowie mögliche Risiken und Wechselwirkungen.

Die Pflanzenporträts dienen der Information. Ob eine Heilpflanze oder ein pflanzliches Arzneimittel für Ihre persönliche Situation geeignet ist, sollte individuell beurteilt werden.

Beispielsweise

Alle Heilpflanzen mit Anwendung, Risiken und wissenschaftlicher Einordnung im Heilpflanzenlexikon ansehen.

Sicherheit, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen

Pflanzliche Arzneimittel sind nicht automatisch frei von Risiken. Ob eine Heilpflanze geeignet ist, hängt unter anderem von der verwendeten Zubereitung, der Dosierung, der Anwendungsdauer sowie von Vorerkrankungen und gleichzeitig eingenommenen Medikamenten ab.

Je nach Präparat können beispielsweise allergische Reaktionen, Hautreaktionen, Magen-Darm-Beschwerden oder andere unerwünschte Wirkungen auftreten. Auch Wechselwirkungen mit verschreibungspflichtigen und rezeptfreien Arzneimitteln sind möglich.

Besondere Vorsicht ist unter anderem geboten:

  • bei regelmäßiger Einnahme von Medikamenten,
  • während Schwangerschaft und Stillzeit,
  • bei der Anwendung bei Kindern,
  • bei Leber-, Nieren- oder anderen chronischen Erkrankungen,
  • bei bekannten Allergien sowie
  • vor geplanten Operationen.

Ein bekanntes Beispiel ist Johanniskraut: Bestimmte Johanniskrautpräparate können die Wirkung zahlreicher Medikamente verändern oder abschwächen. Deshalb sollten vor einer phytotherapeutischen Empfehlung alle Arzneimittel, Nahrungsergänzungsmittel und pflanzlichen Präparate genannt werden.

In unserer Beratung berücksichtigen wir mögliche Gegenanzeigen und Wechselwirkungen. Pflanzliche Arzneimittel sollten nicht eigenständig mit verordneten Medikamenten kombiniert oder gegen diese ausgetauscht werden.

Häufige Fragen zur Phytotherapie

Bei welchen Beschwerden kann Phytotherapie unterstützen?

Die Pflanzenheilkunde kann unter anderem bei Verdauungsbeschwerden, Erkältungskrankheiten, leichten Muskel- und Gelenkbeschwerden, nervöser Unruhe, Schlafstörungen oder wiederkehrenden Harnwegsbeschwerden sinnvoll sein. Ob eine phytotherapeutische Behandlung geeignet ist, wird immer individuell beurteilt.

Ersetzt Phytotherapie eine ärztliche Behandlung?

Nein. Phytotherapie versteht sich als ergänzende Behandlungsmethode und ersetzt keine notwendige ärztliche Diagnostik oder Therapie. Bei unklaren, akuten oder schweren Beschwerden sollte immer zunächst eine ärztliche Abklärung erfolgen.

Sind pflanzliche Arzneimittel immer unbedenklich?

Nein. Auch Heilpflanzen können Nebenwirkungen haben oder mit Medikamenten wechselwirken. Deshalb berücksichtigen wir bei der Auswahl unter anderem bestehende Erkrankungen, Allergien, Schwangerschaft sowie Ihre aktuelle Medikation.

Was kostet eine phytotherapeutische Beratung?

Die phytotherapeutische Beratung kann in unserer Praxis in eine bestehende Behandlung integriert werden. Die Kosten richten sich daher nach Art, Dauer und Umfang der jeweiligen Behandlung.

Wenn im Rahmen der Beratung eine individuelle Rezeptur empfohlen wird, ist die Ausstellung der Rezeptur nicht mit zusätzlichen Kosten verbunden. Die Herstellung erfolgt anschließend durch eine Apotheke. Für die dort angefertigten pflanzlichen Zubereitungen entstehen separate Kosten, die von der jeweiligen Rezeptur und der Apotheke abhängen.

Wie lange dauert eine phytotherapeutische Beratung?

Da die Phytotherapie bei uns häufig in eine bestehende Behandlung einbezogen wird, gibt es keine pauschale Beratungsdauer. Wie viel Zeit benötigt wird, richtet sich nach Ihren Beschwerden, der Fragestellung und dem Umfang der Beratung.

Bei der Auswahl pflanzlicher Arzneimittel berücksichtigen wir insbesondere bestehende Erkrankungen, Medikamente, mögliche Wechselwirkungen und Gegenanzeigen.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für Phytotherapie?

Die phytotherapeutische Beratung erfolgt in unserer Praxis im Rahmen unserer heilpraktischen Behandlung. Ob die Behandlungskosten von einer privaten Krankenversicherung oder Zusatzversicherung ganz oder teilweise erstattet werden, hängt vom jeweiligen Tarif ab. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen Heilpraktikerleistungen in der Regel nicht.

Individuell ausgestellte Rezepturen verursachen bei uns keine zusätzlichen Kosten. Die Kosten für die Herstellung der verordneten Zubereitung in der Apotheke sind davon unabhängig und werden von der Apotheke berechnet.

Kann ich Phytotherapie zusammen mit meinen Medikamenten anwenden?

Das hängt von den verwendeten Heilpflanzen beziehungsweise pflanzlichen Arzneimitteln und Ihren Medikamenten ab. Auch pflanzliche Präparate können Wechselwirkungen verursachen oder die Wirkung anderer Arzneimittel beeinflussen. Deshalb berücksichtigen wir bei der Beratung Ihre aktuelle Medikation sowie mögliche Gegenanzeigen und Wechselwirkungen. Verordnete Medikamente sollten nicht ohne Rücksprache mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt abgesetzt oder durch pflanzliche Präparate ersetzt werden.

Kann Phytotherapie während Schwangerschaft und Stillzeit angewendet werden?

Pflanzliche Arzneimittel sind auch während Schwangerschaft und Stillzeit nicht grundsätzlich unbedenklich. Welche Präparate infrage kommen, hängt unter anderem von der verwendeten Heilpflanze, der Zubereitung und Dosierung sowie der individuellen Situation ab. Deshalb sollte die Anwendung in dieser Zeit besonders sorgfältig geprüft werden.

Ist Phytotherapie auch für Kinder geeignet?

Bestimmte pflanzliche Arzneimittel können auch bei Kindern eingesetzt werden. Ob eine Anwendung geeignet ist, hängt jedoch unter anderem vom Alter des Kindes, der jeweiligen Heilpflanze, der Zubereitungsform und Dosierung sowie von möglichen Vorerkrankungen und Medikamenten ab. Eine individuelle Beurteilung ist deshalb besonders wichtig.

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Quellen und weiterführende Informationen

Die Angaben zu pflanzlichen Arzneimitteln orientieren sich insbesondere an den Monografien des Ausschusses für pflanzliche Arzneimittel der Europäischen Arzneimittel-Agentur (HMPC). Diese enthalten Informationen zu Anwendungsgebieten, Zubereitungsformen, Dosierungen, Gegenanzeigen, Nebenwirkungen und möglichen Wechselwirkungen.

Eine HMPC-Monografie kann auf einer wissenschaftlich anerkannten Anwendung oder auf einer langjährigen traditionellen Verwendung beruhen. Eine traditionelle Anwendung bedeutet nicht automatisch, dass die Wirksamkeit durch hochwertige klinische Studien nachgewiesen wurde. Entscheidend sind außerdem die konkrete Pflanzenzubereitung, Dosierung und Art der Anwendung.

Auch pflanzliche Präparate und Teerezepturen können Nebenwirkungen, Gegenanzeigen und Wechselwirkungen mit Medikamenten haben. Das gilt unter anderem bei Schwangerschaft und Stillzeit, Erkrankungen von Leber, Niere oder Herz sowie bei der Einnahme von Blutverdünnern und anderen Arzneimitteln. Die Phytotherapie ersetzt keine erforderliche medizinische Diagnostik oder Behandlung.

Über die Autorin

Ines Beger ist Physiotherapeutin, Osteopathin und Heilpraktikerin in Leipzig-Böhlitz-Ehrenberg. Zu ihren Schwerpunkten gehören Osteopathie, Phytotherapie, Neuraltherapie und individuell abgestimmte Behandlungskonzepte.

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Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine persönliche medizinische Untersuchung oder Beratung.

Zuletzt aktualisiert: August 2026

 

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