Beihilfen sind vom Staat gewährte Geldzuschüsse,  um einigen Berufsgruppen
wie Beamte, Richter und deren Kindern bei den Kosten der medizinischen
Versorgung zu helfen. 
Die Beihilfe, wie der Name schon sagt, deckt niemals zu 100 % die
Gesundheitskosten, sondern stellt unterschiedliche Beihilfesätze zur
Verfügung. Kinder erhalten 80% Beihilfe, für Ehegatten wird ein Beihilfesatz
von 70% zur Verfügung gestellt.  Ab August 2008 erhalten Beamte rund 20
Prozent mehr Beihilfe, ab dem 01.01.2019 werden die beihilfefähigen
Höchstsätze dann erneut um 10 Prozent erhöht. Damit soll der aktuellen
Preisentwicklung bei den Honoraren von den gesetzlichen Krankenkassen
Rechnung getragen werden. Dies gelingt allerdings nur mäßig, da es seit 17
Jahren bisher keine Anpassung  von den Tarifen gab. Die Kosten, die bei den
beihilfeberechtigten Personen nicht durch die Beihilfe gedeckt werden,
sollen die privaten Krankenversicherungen übernehmen. Doch diese Kassen
übernehmen oft nicht die Restkosten, sondern nur die Differenz zwischen dem
von der Beihilfe bezahlten prozentualen Anteil und den Höchstbeträgen der
Beihilfe.

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