Die neusten Erkenntnisse der Wissenschaft zeigen, dass zwingende Bettruhe nach einer Gehirnerschütterung nicht mehr empfehlenswert ist. Wissenschaftler aus Toronto analysierten 253 Patienten, die sich vorwiegend beim Eishockey, Rugby, Football und Fußball verletzt hatten. Die verletzten Sportler begannen im Schnitt 8 Tage nach dem Eintreten der Verletzung wieder mit Ausdauersport und kehrten nach durchschnittlich 23-28 Tagen zurück zum Sport bzw. zur Arbeit. Ihr Ausdauertraining fand als Ergometertraining mit minimaler Kopfbewegung statt. 

 

Das Ergebnis: je früher die Sportler mit dem Ausdauertraining begonnen hatte, desto schneller konnten sie vollständig zum Sport zurück kehren. Mit jedem Tag, an dem sie nicht trainierten, verzögerte sich der Genesungsverlauf. Bei allen Patienten, die erst am 3. Tag nach dem Unfall mit dem Training begonnen hatten, reduzierte sich die Wahrscheinlichkeit um 36,5 % schnell wieder zum Sport zurückzukehren. Starteten sie sogar erst am 7. Tag, sank der Wert auf 73,2% ab.

Weitere Faktoren wie Anamnese, Schwere der Symptome und Bewusstlosigkeit beeinflussen natürlich auch den Heilungsprozess.

 

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