Seit 2018 gibt als Entscheidungshilfe für den künstlichen Ersatz des Kniegelenkes eine neue Patientenleitlinie (AWMF 033-052).

Als Hauptkriterien werden als Mindesvoraussetung für ein Gelenkwechsel benannt:

1. Der Patient hat seit mindesten 3 bis 6 Monaten Schmerzen, die sich durch bisherige Behandlungsmaßnahmen nicht beheben ließen.

2. Das Röntgenbild zeigt eindeutige nachgewiesene Schäden am Gelenk

3. Medikamente und nichtmedikamentäöse Therapie wie Physiotherapie und Bewegung über einen Zeitraum von 3 bis 6 Monaten können den Schmerz nicht mehr ausreichend lindern.

4. Das tägliche Leben des Patienten ist durch Schmerzen und Bewegungseinschränkungen so stark beeinrächtigt, dass er nicht mehr bereit ist, sich damit abzufinden.

5. Der Leidensdruck ist stark erhöht.

Kniegelenk Physio Beger

Folgende Nebenkriterien können - aber müssen nicht die Entscheidung für ein künstliches Gelenk unterstützen, wenn folgende Einschränkungen vorhanden sind:

1. bei der Gehstrecke

2. bei der Dauer, wie lange man stehen kann

3. beim Treppe steigen

4. in der Beweglichkeit des Kniegelenkes

5. in der Kraft in den Beinen

6. beim Hinsetzen, knien oder bei der Körperhygiene

7. bei der Erledigung von Tätigkeiten im Haushalt

8. beim Autofahren oder bei der Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln

9. bei der Ausübung im Beruf

10. beim Sport

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