Blankoverordnung einfach erklärt – eine Folge des Bootscast
Was bedeutet eine Blankoverordnung und worin unterscheidet sie sich von einer klassischen Physiotherapieverordnung? In dieser Folge unseres Bootscast erklären wir verständlich, was Patientinnen und Patienten darüber wissen sollten.
Darum geht es in dieser Podcastfolge
Seit November 2024 kann bei bestimmten Erkrankungen des Schultergelenks eine physiotherapeutische Blankoverordnung ausgestellt werden. Die ärztliche Praxis stellt weiterhin die Diagnose und entscheidet, ob diese Verordnungsform infrage kommt.
Innerhalb der geltenden Vorgaben übernehmen qualifizierte Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten anschließend mehr Verantwortung für die konkrete Behandlungsplanung. Sie können unter anderem geeignete Heilmittel, Behandlungsdauer, Anzahl der Einheiten und Behandlungsrhythmus festlegen und an den Therapieverlauf anpassen.
In der Podcastfolge sprechen wir darüber:
- was eine Blankoverordnung ist,
- für welche Schulterdiagnosen sie infrage kommen kann,
- wie sich der Ablauf von einer klassischen Verordnung unterscheidet,
- welche Entscheidungen die Physiotherapie übernimmt,
- welche Vorteile die flexible Behandlungsplanung bieten kann und
- was Patienten zum ersten Termin mitbringen sollten.
Podcastfolge anhören
Weitere Informationen
Ausführliche Informationen zur Untersuchung, Behandlung und Rehabilitation bei Schulterbeschwerden finden Sie auf unserer Seite:
Weitere Hintergrundinformationen zur Verordnungsform finden Sie in unserem Beitrag:
Was bedeutet eine Blankoverordnung?
Die Blankoverordnung ist nicht bei allen Beschwerden möglich. Ob sie ausgestellt werden kann, entscheidet die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt anhand der Diagnose. Eine Schulterbehandlung ist selbstverständlich auch mit einer klassischen Heilmittelverordnung möglich.
Fragen zur Blankoverordnung?
Sie haben eine Blankoverordnung erhalten oder möchten einen Termin zur Schulterbehandlung vereinbaren? Sprechen Sie uns gerne an.