Heilpflanzen werden traditionell und in der modernen Phytotherapie bei unterschiedlichen Beschwerden eingesetzt. Ihre Wirkung und Sicherheit hängen unter anderem von der verwendeten Pflanzenart, dem verwendeten Pflanzenteil, der Zubereitungsform, der Dosierung und der Dauer der Anwendung ab.
In unserem Heilpflanzenlexikon stellen wir ausgewählte Pflanzen mit ihren botanischen Merkmalen, Inhaltsstoffen, traditionellen Anwendungsgebieten und ihrer wissenschaftlichen Bewertung vor. Außerdem informieren wir über mögliche Nebenwirkungen, Gegenanzeigen und Wechselwirkungen.
Die Pflanzenporträts dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine persönliche medizinische oder phytotherapeutische Beratung. Weitere Informationen zu unserem Behandlungskonzept finden Sie auf der Seite Phytotherapie.
Sie haben von uns eine individuelle Teerezeptur erhalten? Unsere Anleitung zur Zubereitung Ihrer medizinischen Teemischung erklärt Dosierung, Aufguss, Ziehzeit und Aufbewahrung.
Anis gehört zu den traditionsreichen Gewürz- und Heilpflanzen Europas. Sein charakteristischer süßlich-würziger Duft und Geschmack entsteht vor allem durch das ätherische Öl mit seinem Hauptbestandteil trans-Anethol. Medizinisch verwendet werden nicht die Blätter, sondern die getrockneten reifen Früchte der Pflanze. Umgangssprachlich werden sie häufig als „Anissamen“ bezeichnet, botanisch handelt es sich jedoch um Früchte. In der traditionellen Pflanzenheilkunde
Die Arnika gehört zu den bekanntesten Heilpflanzen Europas und wird seit Jahrhunderten in der Naturheilkunde geschätzt. Mit ihren leuchtend gelben Blüten wächst sie auf nährstoffarmen Bergwiesen und Hochflächen und ist heute in vielen Regionen selten geworden. Deshalb steht die wild wachsende Arnika unter Naturschutz und darf nicht gesammelt werden. In der modernen Phytotherapie wird Arnika ausschließlich äußerlich angewendet. Besonders nach Prellungen, Verstauchungen,
Stress, innere Unruhe und Schlafstörungen gehören heute zu den häufigsten gesundheitlichen Beschwerden. Häufig sind sie auch Ursache oder Verstärker von Muskelverspannungen, chronischen Schmerzen und einer verlangsamten Regeneration. Seit der Antike wird die Wurzel des Baldrians (Valeriana officinalis) genutzt, um Körper und Geist zur Ruhe kommen zu lassen. In der modernen Phytotherapie zählt Baldrian zu den wichtigsten Heilpflanzen bei
Die Beinwellwurzel gehört zu den traditionsreichsten Heilpflanzen Europas und wird seit Jahrhunderten in der Naturheilkunde eingesetzt. Bereits ihr botanischer Name Symphytum leitet sich vom griechischen Wort für „zusammenwachsen“ ab und weist auf ihre traditionelle Verwendung zur Unterstützung der Heilung von Knochen- und Gewebeverletzungen hin. Heute findet Beinwell vor allem in der modernen Phytotherapie Anwendung. Äußerlich angewendet
Die Birke zählt zu den bekanntesten Heilpflanzen Europas und gilt seit Jahrhunderten als Symbol für Neubeginn, Reinheit und Lebenskraft. Mit ihrer charakteristischen weißen Rinde und den zarten, hellgrünen Blättern prägt sie vielerorts das Landschaftsbild. In der Phytotherapie werden vor allem die Birkenblätter verwendet, die aufgrund ihrer harntreibenden und stoffwechselanregenden Eigenschaften geschätzt werden. Traditionell unterstützt die
Die Brennnessel zählt zu den wertvollsten heimischen Heilpflanzen Europas und wird seit Jahrhunderten in der Naturheilkunde geschätzt. Trotz ihrer wehrhaften Brennhaare steckt in ihr eine beeindruckende Fülle an Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen. In der modernen Phytotherapie werden sowohl die Blätter als auch die Wurzel genutzt – jeweils mit unterschiedlichen Anwendungsgebieten. Traditionell wird die Brennnessel
Die Echte Goldrute fällt durch ihre leuchtend gelben Blüten auf. In der Pflanzenheilkunde wird das Goldrutenkraut traditionell vor allem zur unterstützenden Durchspülung der Harnwege eingesetzt. Ihr botanischer Name lautet Solidago virgaurea. Der Gattungsname Solidago wird vom lateinischen „solidare“ abgeleitet und bedeutet sinngemäß „festigen“ oder „heilen“. Virgaurea lässt sich mit „Goldrute“ übersetzen. Die Echte Goldrute gehört zur Familie der Korbblütler. Sie ist eine mehrjährige
Der Echte Eibisch – auch Arznei-Eibisch genannt – gehört zu den klassischen Schleimstoffpflanzen der europäischen Pflanzenheilkunde. Seine weichen, samtigen Blätter und die blassrosa Blüten erinnern an andere Malvengewächse. Medizinisch besonders bedeutsam ist jedoch die Eibischwurzel. Die Wurzel enthält einen hohen Anteil an Schleimstoffen. In Verbindung mit Wasser bilden diese eine zähflüssige Lösung, die sich wie ein schützender Film auf gereizte
Das Echte Eisenkraut gehört zu den traditionsreichsten Pflanzen der europäischen Kräuterheilkunde. Die eher unscheinbare Pflanze mit ihren kleinen blassvioletten Blüten wurde bereits in der Antike geschätzt und spielte über Jahrhunderte sowohl in der Volksheilkunde als auch bei religiösen und kulturellen Ritualen eine Rolle. Medizinisch verwendet werden die während der Blüte geernteten und getrockneten oberirdischen Pflanzenteile. Das sogenannte Eisenkraut
Nicht immer ist auf den ersten Blick klar, welche Behandlung für die eigenen Beschwerden geeignet ist. Unsere Übersicht hilft Ihnen bei der Orientierung. Welche Therapie tatsächlich infrage kommt, richtet sich nach Ihrem individuellen Befund.
Rücken und Nacken
Physiotherapie, Manuelle Therapie und individuell abgestimmte Behandlungsmöglichkeiten
Schulter oder Gelenke
Physiotherapeutische Behandlung bei Beschwerden von Schulter und Gelenken
Kieferbeschwerden / CMD
Spezialisierte physiotherapeutische Behandlung des Kiefergelenks
Neurologische Erkrankungen
Neurologische Physiotherapie mit Bobath, PNF und N.A.P.
Babys, Kinder und Jugendliche
Physiotherapie, Skoliosebehandlung nach Schroth, Osteopathie und Kinderchiropraktik
Osteopathie
Osteopathische Untersuchung und individuell abgestimmte Behandlung
Chiropraktik
Manuelle Untersuchung und chiropraktische Behandlung