Heilpflanzenlexikon: Wirkung, Anwendung & Sicherheit
Heilpflanzen begleiten Menschen seit Jahrhunderten und werden heute sowohl traditionell als auch im Rahmen der modernen Phytotherapie eingesetzt. Für eine sichere Anwendung sind insbesondere die richtige Pflanzenart, der verwendete Pflanzenteil, die Zubereitungsform, Dosierung sowie mögliche Gegenanzeigen und Wechselwirkungen entscheidend.
In unserem Heilpflanzenlexikon stellen wir ausgewählte Heil- und Arzneipflanzen mit ihren botanischen Merkmalen, wichtigen Inhaltsstoffen, traditionellen Anwendungsgebieten und – soweit vorhanden – wissenschaftlichen Bewertungen vor.
Mehr über die therapeutische Anwendung von Heilpflanzen erfahren Sie auf unserer Seite Phytotherapie in Leipzig.
Die Pflanzenporträts dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine persönliche medizinische oder phytotherapeutische Beratung.
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Der Weißdorn gehört zu den traditionsreichsten Heilpflanzen Europas und wird seit Jahrhunderten als „Herzpflanze“ geschätzt. Mit seinen weißen Blüten im Frühjahr und den leuchtend roten Früchten im Herbst prägt er Hecken, Waldränder und Feldgehölze. Bereits in der Antike und im Mittelalter wurde Weißdorn zur Unterstützung des Herz-Kreislauf-Systems verwendet. In der Pflanzenheilkunde werden vor allem die Blätter mit Blüten sowie
Die Weiße Taubnessel gehört zu den traditionsreichen Wild- und Heilpflanzen Europas. Mit ihren weißen Lippenblüten und den brennnesselähnlichen Blättern wächst sie bevorzugt an Wegrändern, Hecken und Waldrändern. Trotz ihrer Ähnlichkeit mit der Brennnessel besitzt sie keine Brennhaare und verursacht daher keine Hautreizungen. Seit Jahrhunderten wird die Weiße Taubnessel in der Volksheilkunde
Wermut gehört zu den ältesten Heilpflanzen Europas und ist vor allem für seinen intensiv bitteren Geschmack bekannt. Die silbrig behaarten Blätter und die kleinen gelblichen Blüten verleihen der Pflanze ihr charakteristisches Aussehen. Bereits im antiken Griechenland und später in den Klostergärten des Mittelalters wurde Wermut als Heilpflanze zur Unterstützung der Verdauung geschätzt. Heute wird das blühende Kraut vor allem bei
Die Wilde Malve gehört zu den traditionsreichsten Heilpflanzen Europas. Mit ihren auffälligen violett-rosa Blüten und den rundlichen, weich behaarten Blättern wächst sie an Wegrändern, auf Wiesen und in naturnahen Gärten. Bereits in der Antike wurde sie wegen ihrer beruhigenden Wirkung auf gereizte Schleimhäute geschätzt. Verwendet werden vor allem die Blüten und Blätter. Dank ihres hohen Gehalts an
Das Wilde Stiefmütterchen gehört zu den traditionsreichen Heilpflanzen Europas. Mit seinen zarten violett-gelb-weißen Blüten wächst es auf Wiesen, an Waldrändern, auf Brachflächen und nährstoffarmen Böden. Schon seit Jahrhunderten wird die Pflanze in der Volksheilkunde geschätzt und traditionell sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet. Verwendet werden die
Der Wundklee gehört zu den traditionsreichen Heilpflanzen Europas und verdankt seinen Namen seiner jahrhundertelangen Verwendung in der Volksheilkunde. Bereits im Mittelalter wurde er zur Pflege kleiner Hautverletzungen eingesetzt und war in vielen Kloster- und Bauerngärten zu finden. Mit seinen leuchtend gelben Blüten wächst er heute vor allem auf trockenen Wiesen, Magerrasen und sonnigen Böschungen.