Ultraschalltherapie in Leipzig
Ergänzende physikalische Behandlung bei ausgewählten Beschwerden
Bei der Ultraschalltherapie werden hochfrequente Schallwellen mithilfe eines Schallkopfes und eines Kontaktgels auf eine ausgewählte Körperregion übertragen. Abhängig von der Einstellung entstehen mechanische und thermische Effekte im Gewebe.
In unserer Physiotherapiepraxis in Leipzig setzen wir therapeutischen Ultraschall nach ärztlicher Verordnung und physiotherapeutischem Befund als ergänzende Maßnahme ein. Die Behandlung kann mit Krankengymnastik oder Manueller Therapie kombiniert werden, ersetzt jedoch kein aktives Übungsprogramm.
Wie wirkt die Ultraschalltherapie?
Während der Behandlung bewegt der Therapeut einen Schallkopf mit einem speziellen Kontaktgel langsam über die betroffene Körperregion. Die Schallwellen dringen tief in das Gewebe ein und entfalten dort ihre Wirkung.
Die Ultraschalltherapie kann:
- zur Schmerzlinderung beitragen
- den Muskeltonus beeinflussen
- lokale Wärme erzeugen
- die Behandlung ausgewählter Muskel-, Sehnen- und Gelenkbeschwerden ergänzen
- die Beweglichkeit des behandelten Bereichs unterstützen
Viele Patienten empfinden die Behandlung als angenehm und entspannend.
Wann wird Ultraschall eingesetzt?
Therapeutischer Ultraschall kann abhängig von Diagnose, Verordnung und Befund unter anderem bei ausgewählten Muskel-, Sehnen- und Gelenkbeschwerden eingesetzt werden.
- Muskelverspannungen
- Sehnenreizungen und Sehnenentzündungen
- Schulterbeschwerden
- Tennisarm
- Achillodynie
- Narbenverklebungen
- Rücken- und Nackenschmerzen
- Chronischen Beschwerden des Bewegungsapparates
Je nach Diagnose wird die Therapie individuell auf Ihre Beschwerden abgestimmt.
Bei der sogenannten Phonophorese wird therapeutischer Ultraschall mit einem äußerlich anzuwendenden Arzneimittel kombiniert. Diese Anwendung erfolgt nicht routinemäßig und setzt eine entsprechende medizinische Indikation sowie die Beachtung möglicher Gegenanzeigen voraus.
Wie läuft die Behandlung ab?
Vor Beginn der Behandlung wird ein Kontaktgel auf die Haut aufgetragen. Anschließend führt der Therapeut den Schallkopf gleichmäßig über das betroffene Gewebe. Die Behandlung dauert in der Regel zwischen fünf und zehn Minuten und lässt sich sehr gut mit anderen physiotherapeutischen Maßnahmen kombinieren.
In besonderen Fällen kann Ultraschall auch als sogenannte Phonophorese eingesetzt werden. Dabei werden spezielle entzündungshemmende Wirkstoffe mithilfe der Ultraschallwellen über die Haut eingebracht. Ob diese Therapieform sinnvoll ist, entscheidet Ihr Therapeut gemeinsam mit Ihrem behandelnden Arzt.
Ist die Ultraschalltherapie schmerzhaft?
Die Behandlung ist normalerweise nicht schmerzhaft. Je nach Einstellung kann eine leichte Wärme wahrgenommen werden. Informieren Sie Ihre Therapeutin oder Ihren Therapeuten sofort, wenn die Anwendung unangenehm wird oder Schmerzen auftreten. Die Behandlung wird dann angepasst oder beendet.
Wann sollte Ultraschall nicht angewendet werden?
Auf eine Ultraschalltherapie wird unter anderem verzichtet bei:
- akuten Infektionen
- bösartigen Tumoren im Behandlungsgebiet
- frischen Thrombosen
- offenen Wunden
- bestimmten Implantaten oder sensiblen Körperregionen
- Schwangerschaft im Bereich des Bauches oder Beckens
Vor jeder Behandlung prüfen wir selbstverständlich sorgfältig, ob die Ultraschalltherapie für Sie geeignet ist.
Podcast: Ultraschalltherapie – Wirkung und Einsatzgebiete
Wie funktioniert die Ultraschalltherapie eigentlich und bei welchen Beschwerden kann sie sinnvoll eingesetzt werden? In dieser Folge unseres Bootscasts erklären wir leicht verständlich, wie die Behandlung wirkt, wann sie eingesetzt wird und welche Fragen Patientinnen und Patienten häufig dazu haben.
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