Heilpflanzen werden traditionell und in der modernen Phytotherapie bei unterschiedlichen Beschwerden eingesetzt. Ihre Wirkung und Sicherheit hängen unter anderem von der verwendeten Pflanzenart, dem verwendeten Pflanzenteil, der Zubereitungsform, der Dosierung und der Dauer der Anwendung ab.
In unserem Heilpflanzenlexikon stellen wir ausgewählte Pflanzen mit ihren botanischen Merkmalen, Inhaltsstoffen, traditionellen Anwendungsgebieten und ihrer wissenschaftlichen Bewertung vor. Außerdem informieren wir über mögliche Nebenwirkungen, Gegenanzeigen und Wechselwirkungen.
Die Pflanzenporträts dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine persönliche medizinische oder phytotherapeutische Beratung. Weitere Informationen zu unserem Behandlungskonzept finden Sie auf der Seite Phytotherapie.
Die Melisse, auch Zitronenmelisse genannt, gehört zu den bekanntesten Heilpflanzen Europas. Mit ihrem angenehm zitronigen Duft und den frischgrünen Blättern wird sie seit der Antike als Heil-, Gewürz- und Bienenpflanze geschätzt. Bereits griechische und römische Gelehrte beschrieben ihre beruhigenden Eigenschaften. Im Mittelalter durfte sie in kaum einem Klostergarten fehlen. Heute wird Melisse vor allem zur Linderung leichter Stresssymptome, zur Förderung
Mutterkraut gehört zu den traditionsreichen Heilpflanzen Europas und wurde bereits in der Antike wegen seiner vielseitigen Verwendung geschätzt. Mit seinen weißen Blüten, die an kleine Margeriten erinnern, und den fein gefiederten, aromatisch duftenden Blättern ist es eine auffällige Pflanze in Gärten und an Wegrändern. Während Mutterkraut früher bei unterschiedlichsten Beschwerden eingesetzt wurde, liegt der Schwerpunkt seiner heutigen Anwendung auf
Die Pfefferminze gehört zu den bekanntesten Heil- und Gewürzpflanzen Europas. Ihr intensiver Duft und der charakteristisch kühlende Geschmack entstehen vor allem durch das ätherische Öl der Blätter. Medizinisch verwendet werden die getrockneten Pfefferminzblätter. Daneben wird aus der Pflanze Pfefferminzöl gewonnen, das wesentlich konzentrierter ist und andere Anwendungsbereiche sowie Sicherheitsanforderungen besitzt als ein Tee aus Pfefferminzblättern.
Die Ringelblume zählt zu den bekanntesten Heilpflanzen Europas und wird seit Jahrhunderten wegen ihrer hautpflegenden und wundheilungsfördernden Eigenschaften geschätzt. Mit ihren leuchtend gelben bis orangefarbenen Blüten bereichert sie Gärten und Heilpflanzenbeete von Frühsommer bis in den Herbst. Bereits im Mittelalter wurde sie zur Pflege kleiner Wunden und entzündeter Haut eingesetzt. Heute werden vor allem die Blüten verwendet.
Rosmarin gehört zu den bekanntesten Heil- und Gewürzpflanzen des Mittelmeerraums. Mit seinen immergrünen, nadelförmigen Blättern und den zart blauvioletten Blüten wird er seit Jahrhunderten sowohl in der Küche als auch in der Pflanzenheilkunde geschätzt. Bereits in der Antike galt Rosmarin als Symbol für Kraft, Vitalität und Erinnerung. Verwendet werden vor allem die Blätter sowie das daraus gewonnene ätherische Rosmarinöl. Traditionell wird
Salbei gehört zu den ältesten und bekanntesten Heilpflanzen Europas. Mit seinen silbrig-grünen Blättern, den blauvioletten Blüten und seinem aromatischen Duft wird er seit der Antike sowohl als Heilpflanze als auch als Gewürz geschätzt. Schon die Römer bezeichneten ihn als wertvolle Heilpflanze, und im Mittelalter durfte Salbei in keinem Klostergarten fehlen. Heute werden vor allem die Blätter verwendet. Salbei findet traditionell Anwendung bei leichten
Die Schafgarbe gehört zu den traditionsreichsten Heilpflanzen Europas. Mit ihren fein gefiederten Blättern und den weißen bis zart rosafarbenen Blütendolden wächst sie auf Wiesen, Weiden und an Wegrändern. Bereits in der Antike wurde sie als Heilpflanze geschätzt. Der botanische Name Achillea erinnert an den griechischen Helden Achilles, der der Überlieferung nach die Pflanze zur Versorgung kleiner Wunden seiner Krieger verwendete. Heute wird Schafgarbe vor allem
Die Schlüsselblume gehört zu den bekanntesten Frühlingsboten Europas. Mit ihren leuchtend gelben, angenehm duftenden Blüten wächst sie auf sonnigen Wiesen, an Waldrändern und auf kalkreichen Böden. Bereits im Mittelalter wurde sie als Heilpflanze geschätzt und fand vor allem bei Husten und Erkältungen Verwendung. Verwendet werden sowohl die Blüten als auch die Wurzel. Beide enthalten natürliche Saponine, die traditionell das Abhusten von zähem
Der Steinklee gehört zu den traditionsreichen Heilpflanzen Europas und wächst bevorzugt auf sonnigen Wiesen, Böschungen und an Wegrändern. Mit seinen leuchtend gelben Blüten und dem charakteristischen Duft nach frischem Heu fällt er besonders in den Sommermonaten auf. Verantwortlich für dieses Aroma ist der natürliche Pflanzenstoff Cumarin. Seit Jahrhunderten wird Steinklee in der Pflanzenheilkunde zur Unterstützung der Venenfunktion und zur Förderung
Nicht immer ist auf den ersten Blick klar, welche Behandlung für die eigenen Beschwerden geeignet ist. Unsere Übersicht hilft Ihnen bei der Orientierung. Welche Therapie tatsächlich infrage kommt, richtet sich nach Ihrem individuellen Befund.
Rücken und Nacken
Physiotherapie, Manuelle Therapie und individuell abgestimmte Behandlungsmöglichkeiten
Schulter oder Gelenke
Physiotherapeutische Behandlung bei Beschwerden von Schulter und Gelenken
Kieferbeschwerden / CMD
Spezialisierte physiotherapeutische Behandlung des Kiefergelenks
Neurologische Erkrankungen
Neurologische Physiotherapie mit Bobath, PNF und N.A.P.
Babys, Kinder und Jugendliche
Physiotherapie, Skoliosebehandlung nach Schroth, Osteopathie und Kinderchiropraktik
Osteopathie
Osteopathische Untersuchung und individuell abgestimmte Behandlung
Chiropraktik
Manuelle Untersuchung und chiropraktische Behandlung