Neuroorthopädische Aktivitätsabhängige Plastizität – N.A.P.® - diese Therapie findet ihre Anwendung in der neurologischen, orthopädischen und traumatologischen Rehabilitation

Basierend auf der Tatsache, dass plastische Veränderungen im Gehirn nur dann stattfinden, wenn Erfahrungen gemacht werden, nutzt der N.A.P.-Therapeut situativ alle motorischen und sensorischen Systeme, um die größtmögliche Selbständigkeit des Patienten im Alltag herzustellen. 

Die funktionellen Aktivitäten formen anatomische Strukturen, die nur so belastbar sind, wie sie belastet werden. Ziel der Therapie ist es, die bestmögliche biomechanische Situation so herzustellen, damit das Gehirn erfahren kann, wie es seine Handlungen organisieren muss. So lernt der Patient, seine Handlungen aktiv zu organisieren, anstatt passiv behandelt zu werden, und kann erneuten Zugriff auf seine bestehenden motorischen Programme erlangen. Die Therapie basiert auf neuesten Erkenntnissen neurophysiologischer Forschungen und vereint neurologische und manualtherapeutische Techniken zu einem Therapiekonzept.

In drei Modulen mit ingesamt 80 Unterrichtsstunden erlernte Frau Werkstätter diese Methode und legte eine Prüfung ab. Sie ist eingetragene N.A.P. Therapeutin, nachzulesen unter: Therapeutenliste

 

Craniomandibuläre Dysfunktion CMD
 
Patienten mit Störungen der Kiefergelenke leiden häufig unter Kieferknacken. Obwohl der körperliche Leidensdruck in Form von Schmerzen meist nicht sehr hoch ist, können sich Kiefergeräusche negativ auf das soziale Zusammensein auswirken. Zudem verändert sich mit einem sich verstärkenden Geräuschverlauf häufig auch die Mechanik, beispielsweise durch einseitige Belastungen bedingt durch ein Vermeidungsverhalten und ungünstige Veränderuungen von Bewegungsachsen. Diese Parameter sind häufig sogenannte auslösende oder unterhaltende Faktoren einer CMD-Entwicklung. 
 
CMD und Gelenkgeräusche entstehen meist durch verschiedenste Ursachen. Um die Verhältnisse des Bisses zu beurteilen, gilt es nach Fehlfunktionen wie Zungen- und Zähnepressen, Zähneknirschen und Zahnveränderungen, Zustände nach Zahnbehandlungen wie Extraktionen oder Kronenversorgung zu schauen. Probleme treten auch durch ständiges Kaugummikauen auf. Häufig sind zudem Verspannungen der Muskulatur vorhanden, die im Zusammenhang mit Stress entstehen. 
 
Kiefergeräusche kann man grundlegend in zwei Kategorien einteilen. Die erste Kategorie beinhaltet sogenannten Reibegeräusche unterschiedlicher Intensität und Lautstärke. Meist ist das ein Anzeichen für eine Degeneration. Dazu passen weitere Symptome wie Fehlbisse, alte Kieferverletzungen oder konstante Überlastungen bei Stress.
Bei Geräuschen der zweiten Kategorie handelt es sich um Knackphänomene, die zudem die Gelenkmechanik nachhaltig verändern. Häufige Ursachen sind Diskusveränderungen.
 
In einer effektiven Therapie kommen sowohl Techniken wie manuelle Mobilisation, Weichteiltechniken, neurodynamische Mobilisationstechniken und fasziale Entspannungstechniken als auch aktive Übungsbehandlungen zum Einsatz.
 

Weitere Neuigkeiten

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.