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Trainieren Sie gemeinsam mit uns
  • Die CMD-aix-Fortbildung vermittelt Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten zusätzliche Kenntnisse für die strukturierte Untersuchung und Behandlung von Menschen mit Craniomandibulärer Dysfunktion (CMD).

    Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf einem systematischen Screening. Dabei wird das Kiefergelenk nicht isoliert betrachtet. Je nach Befund können auch Kaumuskulatur, Kopf-Hals-Region, obere Halswirbelsäule sowie neurologische und neurodynamische Zusammenhänge berücksichtigt werden.

    In unserer Praxis verfügen Martin Bärmann und Mandy Werkstätter über diese spezielle Fortbildung.

    Was ist CMD aix?

    CMD aix ist ein interdisziplinär ausgerichtetes Fortbildungskonzept für die Untersuchung und Behandlung von Beschwerden des Kiefergelenks und der craniofazialen Region.

    Das Konzept verbindet Kenntnisse aus Manueller Therapie, funktioneller Anatomie, Neurodynamik und angrenzenden medizinischen beziehungsweise zahnmedizinischen Fachgebieten.

    Ein wesentlicher Bestandteil ist ein strukturiertes Screening- und Behandlungskonzept. Dabei geht es nicht darum, jede Beschwerde im Kopf- oder Nackenbereich automatisch dem Kiefer zuzuordnen. Vielmehr sollen unterschiedliche mögliche Einflussfaktoren systematisch untersucht und eingeordnet werden.

    Weitere Informationen über die konkrete physiotherapeutische Behandlung finden Sie auf unserer Seite CMD-Physiotherapie und Kieferbehandlung in Leipzig.

    Inhalte der CMD-aix-Fortbildung

    Die Weiterbildung vermittelt unter anderem Kenntnisse in folgenden Bereichen:

    • funktionelle Anatomie des Kiefergelenks
    • Biomechanik und Bewegungsanalyse
    • Untersuchung der Kieferbewegungen
    • Beurteilung der Mundöffnung
    • Untersuchung der Kaumuskulatur
    • funktionelle Störungen des Kiefergelenks
    • Bruxismus und andere Parafunktionen
    • Zusammenhänge zwischen Kiefer, Kopf und Halswirbelsäule
    • Verlauf und Bedeutung des Nervus trigeminus
    • neurologische und neurodynamische Aspekte
    • strukturiertes CMD-Screening
    • Clinical Reasoning
    • manuelle Untersuchungstechniken
    • physiotherapeutische Behandlungstechniken
    • aktive Übungen und Eigenübungen
    • Erkennen möglicher Kontraindikationen
    • interdisziplinäre Zusammenarbeit

    Die Fortbildung erweitert damit die Kenntnisse aus der Ausbildung in Manueller Therapie um eine spezielle Betrachtung der Kiefer-, Kopf- und Halsregion.

    Strukturiertes Screening bei CMD

    Ein wichtiger Bestandteil der Weiterbildung ist die Frage:

    Welche Struktur oder Funktion könnte für die individuellen Beschwerden tatsächlich relevant sein?

    Dabei können beispielsweise untersucht werden:

    • Kiefergelenk
    • Kaumuskulatur
    • Beweglichkeit des Unterkiefers
    • Mundöffnung
    • Halswirbelsäule
    • obere Halswirbelsäule
    • Kopf- und Nackenregion
    • neurologische beziehungsweise neurodynamische Auffälligkeiten
    • funktionelle Belastungen und Gewohnheiten

    Aus Anamnese und Untersuchung werden anschließend geeignete physiotherapeutische Maßnahmen abgeleitet.

    Kiefer und Halswirbelsäule

    Kieferbeschwerden können gemeinsam mit Beschwerden im Nacken- oder Kopfbereich auftreten.

    Deshalb vermittelt die CMD-aix-Fortbildung auch Kenntnisse zur Untersuchung der Halswirbelsäule und angrenzender Strukturen.

    Wichtig ist dabei eine differenzierte Betrachtung: Ein gleichzeitig bestehender Nackenschmerz bedeutet nicht automatisch, dass das Kiefergelenk dessen Ursache ist – und umgekehrt.

    Das strukturierte Screening unterstützt die Therapeutin oder den Therapeuten dabei, relevante Befunde zu erkennen und die Behandlung entsprechend anzupassen.

    Weitere Informationen zur physiotherapeutischen Behandlung erhalten Sie unter Kieferbehandlung und CMD-Physiotherapie.

    Clinical Reasoning

    Ein wichtiger Bestandteil der CMD-aix-Fortbildung ist das sogenannte Clinical Reasoning.

    Damit ist der strukturierte Denk- und Entscheidungsprozess gemeint, mit dem Therapeutinnen und Therapeuten unterschiedliche Informationen zusammenführen.

    Dazu gehören beispielsweise:

    • Anamnese
    • Beschwerden und deren Verlauf
    • körperliche Untersuchung
    • Bewegungsverhalten
    • zahnmedizinische oder medizinische Diagnosen
    • vorhandene Befunde
    • Reaktion auf therapeutische Maßnahmen

    Auf dieser Grundlage wird entschieden, welche Befunde für die individuelle Situation relevant sind und welche physiotherapeutischen Maßnahmen sinnvoll erscheinen.

    Interdisziplinäre Zusammenarbeit bei CMD

    Craniomandibuläre Dysfunktionen liegen häufig an der Schnittstelle verschiedener Fachgebiete.

    Abhängig vom individuellen Befund kann deshalb eine Zusammenarbeit sinnvoll sein mit:

    • Zahnärztinnen und Zahnärzten
    • Kieferorthopädie
    • Ärztinnen und Ärzten
    • Physiotherapie
    • weiteren beteiligten Fachrichtungen

    Eine physiotherapeutische CMD-Fortbildung ersetzt dabei keine zahnärztliche oder ärztliche Diagnostik.

    Diese Qualifikation in unserem Team

    Über die spezielle CMD-aix-Fortbildung verfügen in unserer Praxis Martin Bärmann und Mandy Werkstätter.

    Martin Bärmann

    Martin Bärmann ist Physiotherapeut, Osteopath und Manualtherapeut.

    Er verbindet seine CMD-aix-Fortbildung mit seinen Kenntnissen aus Manueller Therapie, Osteopathie und Chiropraktik. Bei Kieferbeschwerden können dadurch je nach Befund auch die Halswirbelsäule und angrenzende Strukturen in die physiotherapeutische Betrachtung einbezogen werden.

    Martin Bärmann – Behandlungsschwerpunkte und Qualifikationen

    Mandy Werkstätter

    Mandy Werkstätter ist Physiotherapeutin und Manualtherapeutin mit besonderem Schwerpunkt in der neurologischen und neuroorthopädischen Physiotherapie.

    Ihre CMD-aix-Fortbildung ergänzt ihre Kenntnisse aus Manueller Therapie sowie ihren neurologischen Zusatzqualifikationen in Bobath, PNF und N.A.P..

    Mandy Werkstätter – Behandlungsschwerpunkte und Qualifikationen

    Von der Fortbildung zur Behandlung

    Diese Seite beschreibt die CMD-aix-Fortbildung und die fachliche Zusatzqualifikation unserer Therapeutinnen und Therapeuten.

    Wenn Sie selbst Kieferbeschwerden haben und wissen möchten, wie eine physiotherapeutische Untersuchung und Behandlung bei CMD abläuft, finden Sie die Patienteninformationen auf unserer Leistungsseite:

    CMD-Physiotherapie und Kieferbehandlung in Leipzig

    Weitere CMD-Qualifikationen unseres Teams

    Innerhalb unseres Teams bestehen verschiedene spezialisierte Weiterbildungswege für die physiotherapeutische Behandlung des Kiefergelenks.

    CMD-Ausbildung am IFCFS nach John Langendoen-Sertel

    Osteopathisch orientierte Kiefergelenkstherapie

    Ausbildung in Manueller Therapie

    Die unterschiedlichen Fortbildungen ergänzen die individuellen fachlichen Schwerpunkte unserer Therapeutinnen und Therapeuten.

    Über die Autorin

    Ines Beger
    Physiotherapeutin · Osteopathin · Heilpraktikerin

    Zuletzt aktualisiert: August 2026

  • Beschwerden des Kiefergelenks können mit unterschiedlichen Strukturen und Funktionen im Bereich von Kiefer, Gesicht, Kopf und Halswirbelsäule zusammenhängen.

    Die Weiterbildung am Interdisziplinären Forum für Cranio-Faziale Symptomatik (IFCFS) nach John Langendoen-Sertel vermittelt Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten vertiefte Kenntnisse für die Untersuchung und physiotherapeutische Behandlung von Menschen mit Craniomandibulärer Dysfunktion (CMD) und funktionellen Beschwerden der craniofazialen Region.

    In unserer Praxis verfügt Ines Beger über diese spezielle Zusatzqualifikation.

    Was bedeutet IFCFS?

    IFCFS steht für Interdisziplinäres Forum für Cranio-Faziale Symptomatik.

    Die Weiterbildung richtet den Blick nicht ausschließlich auf das Kiefergelenk. In die physiotherapeutische Untersuchung können – abhängig von Beschwerden und Befund – auch angrenzende Strukturen einbezogen werden.

    Dazu gehören insbesondere:

    • Kiefergelenk
    • Kaumuskulatur
    • Mundöffnung und Unterkieferbewegung
    • Halswirbelsäule
    • Kopfhaltung
    • Gesichtsmuskulatur
    • funktionelle Zusammenhänge innerhalb der Kopf-Hals-Region

    Der interdisziplinäre Ansatz berücksichtigt außerdem, dass bei CMD eine Zusammenarbeit mit Zahnmedizin, Kieferorthopädie oder anderen medizinischen Fachrichtungen sinnvoll sein kann.

    Inhalte der IFCFS-Weiterbildung

    Ein Schwerpunkt der Ausbildung liegt auf einer strukturierten Befundaufnahme.

    Zu den Fortbildungsinhalten gehören unter anderem:

    • funktionelle Anatomie des Kiefergelenks
    • Biomechanik der Unterkieferbewegung
    • Untersuchung der Mundöffnung
    • Beurteilung von Kieferbewegungen
    • Untersuchung der Kaumuskulatur
    • Untersuchung der Halswirbelsäule
    • Zusammenhänge zwischen Kiefer und Kopf-Hals-Region
    • manuelle Untersuchungstechniken
    • physiotherapeutische Behandlungstechniken
    • aktive Übungen
    • Anleitung zu Eigenübungen
    • Erkennen möglicher Kontraindikationen
    • Einschätzung, wann eine weiterführende zahnärztliche oder medizinische Abklärung erforderlich ist
    • interdisziplinäre Zusammenarbeit

    Die Weiterbildung vermittelt damit nicht nur einzelne Behandlungstechniken, sondern insbesondere eine systematische Untersuchung und individuelle Auswahl geeigneter Maßnahmen.

    Das Kiefergelenk nicht isoliert betrachten

    Ein wesentliches Merkmal der IFCFS-Ausbildung ist die Betrachtung des Kiefergelenks innerhalb eines größeren funktionellen Zusammenhangs.

    Bei Kieferbeschwerden können beispielsweise gleichzeitig Veränderungen oder Beschwerden auftreten im Bereich von:

    • Kaumuskulatur
    • Nacken
    • Halswirbelsäule
    • Kopfhaltung
    • Schultergürtel

    Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass zwischen allen Beschwerden ein ursächlicher Zusammenhang besteht.

    Aufgabe der physiotherapeutischen Untersuchung ist es vielmehr, herauszufinden, welche Befunde für die individuelle Beschwerdesituation tatsächlich relevant sind.

    Strukturierte Untersuchung bei CMD

    Vor einer Behandlung steht eine ausführliche Befunderhebung.

    Dabei können beispielsweise folgende Fragen eine Rolle spielen:

    • Ist die Mundöffnung eingeschränkt?
    • Verläuft die Unterkieferbewegung gleichmäßig?
    • Bestehen Schmerzen bei bestimmten Bewegungen?
    • Sind Kaumuskeln druckempfindlich?
    • Treten Knack- oder Reibegeräusche auf?
    • Bestehen gleichzeitig Nackenbeschwerden?
    • Welche Bewegungen oder Gewohnheiten verstärken die Beschwerden?
    • Gibt es Hinweise, die eine zahnärztliche oder ärztliche Abklärung erforderlich machen?

    Aus diesen Informationen wird ein individueller physiotherapeutischer Behandlungsplan entwickelt.

    Zusammenarbeit mit Zahnärztinnen und Zahnärzten

    CMD liegt an der Schnittstelle verschiedener Fachgebiete.

    Zahnmedizinische Faktoren, Aufbissschienen, kieferorthopädische Behandlungen und physiotherapeutische Funktionsstörungen können sich überschneiden.

    Die IFCFS-Weiterbildung legt deshalb besonderen Wert auf einen interdisziplinären Blick.

    Mit Einverständnis der Patientin oder des Patienten kann bei Bedarf ein fachlicher Austausch mit der behandelnden Zahnärztin, dem Zahnarzt oder anderen beteiligten Fachrichtungen sinnvoll sein.

    IFCFS ist eine Zusatzqualifikation

    Die IFCFS-Fortbildung baut auf der physiotherapeutischen Grundausbildung und weiteren Kenntnissen der Manuellen Therapie auf.

    Sie erweitert diese um spezifisches Wissen über die craniofaziale Region und das Kiefergelenk.

    Weitere Grundlagen finden Sie hier:

    Ausbildung in Manueller Therapie

    Die IFCFS-Weiterbildung ist jedoch keine eigenständige ärztliche oder zahnärztliche Qualifikation. Medizinische und zahnmedizinische Diagnostik bleiben Aufgabe der jeweils zuständigen Fachrichtungen.

    Diese Qualifikation in unserem Team

    Über die spezielle CMD-Weiterbildung am IFCFS nach John Langendoen-Sertel verfügt in unserer Praxis:

    Ines Beger
    Physiotherapeutin · Osteopathin · Heilpraktikerin

    Ines verbindet die IFCFS-Weiterbildung mit ihren zusätzlichen Qualifikationen in Manueller Therapie einschließlich Kiefergelenk, Osteopathie und weiteren physiotherapeutischen und heilpraktischen Fachgebieten.

    Ines Beger – Behandlungsschwerpunkte und weitere Qualifikationen

    Von der Ausbildung zur CMD-Behandlung

    Diese Seite informiert über die IFCFS-Ausbildung und die fachliche Zusatzqualifikation.

    Wenn Sie Beschwerden am Kiefer haben und wissen möchten, wie eine physiotherapeutische Untersuchung und Behandlung abläuft, finden Sie die Patienteninformationen auf unserer Leistungsseite:

    CMD-Physiotherapie und Kieferbehandlung in Leipzig

    Dort finden Sie Informationen zu:

    • Kieferschmerzen
    • eingeschränkter Mundöffnung
    • Kieferknacken
    • Zähneknirschen und Pressen
    • Untersuchung und Behandlung
    • Eigenübungen
    • Verordnung und Kosten
    • Terminvereinbarung

    Weitere CMD-Qualifikationen in unserem Team

    Neben der IFCFS-Weiterbildung verfügen weitere Teammitglieder über zusätzliche spezialisierte Fortbildungen für die Kieferbehandlung.

    Dazu gehören unter anderem:

    CMD-aix-Fortbildung

    Osteopathisch orientierte Kiefergelenkstherapie

    Die unterschiedlichen Weiterbildungen ergänzen sich innerhalb unseres Teams und ermöglichen verschiedene fachliche Blickwinkel auf Kiefergelenk und Kopf-Hals-Region.

    Über die Autorin

    Ines Beger
    Physiotherapeutin · Osteopathin · Heilpraktikerin

    Zuletzt aktualisiert: August 2026

  • Die craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) ist ein Sammelbegriff für Schmerzen und/oder Funktionsstörungen des Kausystems.

  • Der Kiefer fühlt sich fest an, beim Öffnen knackt es und gleichzeitig ist der Nacken verspannt: Viele Menschen nehmen diese Beschwerden gemeinsam wahr.

  • Schwindel gehört zu den häufigsten Beschwerden in der medizinischen Praxis. Betroffene beschreiben ihn ganz unterschiedlich: Manche haben das Gefühl, dass sich alles dreht, andere fühlen sich benommen, unsicher beim Gehen oder als würden sie schwanken.

Welche Behandlung passt zu Ihnen?

Nicht immer ist auf den ersten Blick klar, welche Behandlung für die eigenen Beschwerden geeignet ist. Unsere Übersicht hilft Ihnen bei der Orientierung. Welche Therapie tatsächlich infrage kommt, richtet sich nach Ihrem individuellen Befund.

Rücken und Nacken
Physiotherapie, Manuelle Therapie und individuell abgestimmte Behandlungsmöglichkeiten

Schulter oder Gelenke
Physiotherapeutische Behandlung bei Beschwerden von Schulter und Gelenken

Kieferbeschwerden / CMD
Spezialisierte physiotherapeutische Behandlung des Kiefergelenks

Neurologische Erkrankungen
Neurologische Physiotherapie mit Bobath, PNF und N.A.P.

Babys, Kinder und Jugendliche
Physiotherapie, Skoliosebehandlung nach Schroth, Osteopathie und Kinderchiropraktik

Osteopathie
Osteopathische Untersuchung und individuell abgestimmte Behandlung

Chiropraktik
Manuelle Untersuchung und chiropraktische Behandlung

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Praxis Ines Beger

Physiotherapie, Osteopathie und Chiropraktik in Leipzig-Böhlitz-Ehrenberg – individuell und befundorientiert.

Informationen

Physiotherapie

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04178 Leipzig

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info@physio-beger.de

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