Diagnosen

Diagnosen auf einen Blick

Unter dem Begriff der Rotatorenmanschettenruptur wird der teilweise oder komplette Abriss einer oder mehrerer Sehnen der Rotatorenmanschette beschrieben. Darunter ist die schultergelenksumgebende Muskulatur und deren vier Sehnen zu verstehen,

welche den Oberarm in der Gelenkpfanne sichern und den Oberarm in Relation zum Schulterblatt bewegt. Diese Muskeln (Supraspinatus, Infraspinatus, Teres minor und Subscapularis) arbeiten zusammen, um die Schultergelenkstabilität zu gewährleisten und Bewegungen des Arms zu ermöglichen, insbesondere das Heben und Drehen des Arms.

Ursache:

Eine Rotatorenmanschettenruptur kann aufgrund von akuten Verletzungen oder allmählich auftretenden degenerativen Veränderungen im Laufe der Zeit auftreten. Typischerweise tritt sie bei Personen über 40 Jahren häufiger auf, da die Sehnen mit zunehmendem Alter anfälliger für Verschleiß und Verletzungen werden.

Die häufigste Ursache für eine Ruptur der Rotatorenmanschette ist ein Verschleiß (Degeneration) einer Sehne. Diese verliert im Laufe der Zeit an Festigkeit und wird spröde.

Zusätzlich begünstigen häufig Durchblutungsstörungen im Ansatzbereich diesen Verschleiß und befördern damit auch das Risiko einer Ruptur. Weitere Ursachen können spontane Krafteinwirkungen, wie z.B. bei einem Unfall, sein.

Leitsymptomatik:

  • Ziehender, stechender Schmerz im Bereich der Schulter, die sich bei Bewegung verschlimmern
  • auch stichartiger Schmerz bei Rotationsbewegungen
  • Kann auch in Nacken bzw. Oberarm ausstrahlen
  • Beweglichkeits- und Kraftverlust, insbesondere beim Heben oder seitlichen Anheben des Arms

Therapieansatz:

  • bei schweren Fällen operative Therapieansätze
  • medikamentöse Schmerzlinderung
  • Physiotherapeutische Beübung zur Zentrierung des Oberarmes und Kräftigung der umgebenden Muskulatur

 Übungen:

  • für die Erhaltung und Steigerung der Beweglichkeit und Kräftigung
  • Schulterabduktion, dabei die Finger auf die Schulter legen. Der Ellenbogen zeigt Richtung Boden und befindet sich neben dem Oberkörper. Die Schultern einmal nach oben in Richtung Ohren ziehen und wieder absenken und anschließend die Ellenbogen 90 Grad zur Seite hoch bewegen. Diese Übung abwechselnd durchführen.
  • Schulterflexion, dabei ist die Ausgangsstellung die selbe wie bei 1. Übung. Nachdem die Schulter zu den Ohren gezogen wurde, werden die Ellenbogen nach vorn vor den Körper gebracht, langsam wieder absinken lassen und das Ganze wiederholen.

 

 

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